Die Rückkehrer | Alle multimedialen Inhalte der Deutschen Welle | DW | 13.05.2018
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Die Rückkehrer

Unzählige Palästinenser mussten nach dem israelischen Unabhängigkeitskrieg 1948 ihre Heimat verlassen. Was jüdische Israelis als Sieg feiern, nennen sie „Nakba“ – Katastrophe. Heute hoffen sie, dass sie ihre Dörfer eines Tages wieder aufbauen können.

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Auf heutigen Landkarten Israels sucht man den Ort Iqrit vergeblich. Bis 1948 war Iqrit ein von christlichen Palästinensern bewohntes Dorf im Norden Galiläas. Dann kam der israelische Unabhängigkeitskrieg, die Bewohner mussten ihr Dorf verlassen, die Häuser wurden zerstört und das Land konfisziert. Bis heute dürfen die Bewohner nicht zurückkehren und ihr Dorf wieder aufbauen, obwohl es mehrere Gerichtsentscheide gibt, die ihnen genau das zugestehen. Die Kirche wurde als einziges Gebäude des Dorfes nicht zerstört und wird bis heute für Gottesdienste benutzt, denn Gottesdienste feiern ist ihnen erlaubt. Und so pilgert an hohen Feiertagen jeweils eine Hundertschaft in die marode Kirche. Die Sehnsucht nach der alten Heimat ist geblieben und tradiert sich weiter - von Generation zu Generation. Nach Jahrzehnten eines juristischen und politischen Gerangels ist die dritte Generation überzeugt, dass sie zurückkehren wird.