Die Lobeshymne | Wort der Woche | DW | 17.08.2018
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Wort der Woche

Die Lobeshymne

Wie klingt eine Lobeshymne? Meist sehr gut. Besonders für diejenigen, die gelobt werden.

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Die Lobeshymne

„Sie ist so unglaublich schlau und schön!“, erzählt der Verliebte. „Mein Sohn ist zwar noch klein, aber er kann schon krabbeln!“, sagt die Mutter. „Die Schülerin ist nicht nur gut in Latein, sie überragt auch in allen anderen Fächern ihre Mitschülerinnen und Mitschüler!“, berichtet der Lehrer. Alle drei sagen unterschiedliche Dinge, trotzdem haben sie eins gemeinsam: Sie „singen Lobeshymnen“. Eine Hymne ist ein feierlicher Gesang. Doch Lobeshymnen haben keine Noten und auch keinen Rhythmus und werden auch nicht wirklich gesungen. Wer überschwänglich von den guten Seiten oder Taten eines Menschen berichtet, „singt Lobeshymnen“. Nicht jeder hat Lust, Lobeshymnen zu lauschen. Doch für diejenigen, die gelobt werden, können sie zum Ohrwurm werden, den sie immer wieder anhören wollen.

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