Die Krisenbewältigung wird teuer | Podcast Wirtschaft | DW | 28.05.2020
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Podcast Wirtschaft

Die Krisenbewältigung wird teuer

Europa plant den Wiederaufbau nach der Viruskrise +++ Boeing erhebt sich nach 737-Max-Desaster +++ Easyjet entlässt jeden Dritten +++ Kontaktloses Bezahlern boomt +++ Die ILO hat „Generation Lockdown“ identifiziert

Audio anhören 15:50

Vor Wochen schon hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Abstimmung mit den Regierungen ein 540-Milliarden-Euro-Paket mit Sofortmaßnahmen auf den Weg gebracht. Was noch fehlte, war ein breit angelegtes Wiederaufbauprogramm für die Zeit nach der Pandemie. Das hat sie  jetzt vorgelegt.

Die aktuellen Probleme des US-amerikanischen Flugzeugbauers Boeing Die Probleme Boeings mit seiner Großraummaschine 737-Max sind noch immer nicht ganz ausgestanden, da plant der Konzern die Wiederaufnahme der Produktion.

Wie viele Maschinen gebaut werden ist noch nicht klar, und wie viele Käufer auf sie warten, ist noch unklarer. Denn auch den Kunden steht das Wasser bis zum Hals. Das gilt nicht nur für die Großen, wie etwa die Lufthansa, auch die Kleinen leiden sehr - zum Beispiel Easyjet.

Die Krise ändert unser Leben immer mehr. Nicht nur, dass wir ohne Maske das Haus nicht mehr verlassen, wir fummeln beim Bezahlen auch immer seltener in der Geldbörse herum. Ausgerechnet wir Deutschen, die wir unser Bargeld so lieb haben: Wir kaufen mehr und mehr im Internet und zahlen im Laden kontaktlos mit Karte oder Smartphone.

Die ILO, die Internationale Arbeitsorganisation, ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und hat ihren Sitz in Genf. Gestern hat sie dort ihren Bericht „Covid-19 und die Arbeitswelt“ vorgestellt. Dabei hat sie für junge Menschen den Begriff „Generation Lockdown“ geprägt.

 

Technik: Christoph Groove

Redakteur am Mikrophon: Dirk Ulrich Kaufmann

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