Die Holzklasse | Wort der Woche | DW | 05.04.2019
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Wort der Woche

Die Holzklasse

Vor allem Reisenden ist sie ein Begriff: die Holzklasse. Wer wenig Geld hat, entscheidet sich für sie. Die Holzklasse hat Vorteile, aber auch Nachteile.

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Die Holzklasse

Wer sich in Deutschland ein Zugticket kauft, muss sich in der Regel entscheiden, ob er in der ersten oder in der zweiten Wagenklasse reisen will. Der Begriff „Klasse“ bedeutet hier eine Rangfolge im Bezug auf das, was angeboten wird. So bietet die erste Klasse im Gegensatz zur zweiten mehr Komfort – wie zum Beispiel bequemere Sitze und kostenfreie Tageszeitungen. Ein Ticket für die zweite Klasse ist dagegen preiswerter als das für die erste Klasse. Früher gab es in Zügen sogar bis zu vier Klassen. Die dritte beziehungsweise vierte Klasse wurde damals auch als „Holzklasse“ bezeichnet, weil Fahrgäste auf harten Holzbänken sitzen mussten. Obwohl das in Deutschland längst der Vergangenheit angehört, ist der Begriff auch heute noch in der Umgangssprache zu hören. Auch in Flugzeugen gibt es übrigens eine Holzklasse: die Economy Class. Aber wer preiswert reisen will, muss halt eben Nachteile ertragen.

 

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