Deutschland meldet mehr als vier Millionen Infizierte | Aktuell Deutschland | DW | 05.09.2021
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Corona

Deutschland meldet mehr als vier Millionen Infizierte

Die tatsächliche Zahl der Ansteckungen in Deutschland dürfte aber noch höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen stieg erneut an.

Coronavirus Deutschland | Krankenpflege

Neben der Sieben-Tage-Inzidenz ist auch die Zahl der Krankenhaus-Einweisungen gestiegen

Bislang haben die Gesundheitsämter 4.005.641 Ansteckungen gemeldet, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Da viele Corona-Infektionen aber nicht erkannt werden, dürfte die tatsächliche Zahl der Ansteckungen hierzulande noch höher liegen.

Im Laufe des Samstags übermittelten die Ämter demnach 10.453 Fälle. Vor einer Woche hatte der Wert bei 8416 Ansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen stieg erneut an. So lag sie zuletzt bei 83,1 - am Vortag hatte der Wert bei 80,7 gelegen, vor einer Woche bei 74,1. 

Kein deutschlandweiter Schwellenwert

Die Inzidenz der Neuinfektionen war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben weitere Werte wie die Zahl der Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

So ist auch die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz - gestiegen. Das RKI gab diesen Wert am Freitag mit 1,83 an (Vortag 1,74). Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. 

nob/sti (dpa, afp)

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