Der Rohrkrepierer | Wort der Woche | DW | 07.10.2013
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Wort der Woche

Der Rohrkrepierer

Ein Rohrkrepierer konnte früher schnell lebensgefährlich werden. Heute ist er nur noch peinlich oder unangenehm.

Das Wort „Rohrkrepierer“ kommt ursprünglich aus der Sprache des Militärs. Es bezeichnete eine Kugel, die bereits im Lauf des Gewehrs oder im Rohr der Kanone explodierte und nicht mehr auf ihr Ziel abgeschossen werden konnte. Krepieren ist ein umgangssprachlicher Begriff für sterben. Heute nennt man die schlechte Umsetzung einer Idee, die nicht die erwünschte Wirkung hat, einen Rohrkrepierer. Das kann zum Beispiel ein Misserfolg sein oder auch eine Handlung, die jemandem mehr schadet als nutzt. Immerhin: Die Explosion eines Rohrkrepierers im Gewehr oder in der Kanone konnte jeder gut sehen und hören. Heute kann man einen Rohrkrepierer nur gut verstecken und darauf hoffen, dass niemand etwas über ihn erfährt.

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