Der Musentempel | Wort der Woche | DW | 02.02.2018
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Wort der Woche

Der Musentempel

Musentempel haben heutzutage nichts mit Religion zu tun. Zumindest sind es keine echten Götter, die in Musentempeln verehrt werden.

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Der Musentempel

In der griechischen Mythologie sind „Musen“ die Göttinnen der Künste. Zum Beispiel ist Polyhymnia die Muse des Gesangs und Thalia die Muse der Komödie. Musen wurden von Künstlerinnen und Künstlern angebetet, die sich schöpferische Einfälle erhofften. Fühlten sie sich „von einer Muse geküsst“, waren sie plötzlich zu kreativen Höchstleistungen fähig. Ein Tempel ist ein Gebäude, in dem Göttinnen und Götter verehrt werden. Als Musentempel bezeichnet man im übertragenen Sinn einen Ort, an dem viele Künstlerinnen und Künstler zusammenkommen. Das kann ein Theater sein oder auch ein Opernhaus. Sie sind zwar keine religiösen Orte, aber etwas Feierliches hat ein Theater- beziehungsweise Opernbesuch trotzdem. Wenn das Stück gut war, drückt das Publikum durch seinen Applaus sogar eine Verehrung aus. Die gilt dann allerdings mehr den Künstlerinnen und Künstlern auf und hinter der Bühne als ihren Musen.

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