Der Kongo - 50 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung | Newsletter: Unsere Berichte, Analysen und Reportagen aus Afrika | DW | 30.06.2010
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Fokus Afrika

Der Kongo - 50 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung

Belgiens König im Kongo+++Die Kolonialgeschichte der Belgier+++Ressourcenklau im Kongo

50 Jahre Unabhängigkeit

50 Jahre Unabhängigkeit

Mit Pauken und Trompeten feiert die Demokratische Republik Kongo an diesem Mittwoch ihre Unabhängigkeit. Vor 50 Jahren hat Belgien den Kongo in die Unabhängigkeit entlassen. Die belgische Kolonialmacht hat den Kongo ausgeplündert und die Bevölkerung brutal unterdrückt. Auch der Rückzug war alles andere als friedlich. Der erste kongolesische Premierminister wurde 1961 von den Belgiern umgebracht. Da ist es schon ein bisschen überraschend, dass ausgerechnet der belgische König auf den Unabhängigkeitsfeiern als Gast auftaucht.

Belgiens düstere Kolonialgeschichte

Die Beziehungen zwischen Belgien und dem Kongo sind auch heute noch problematisc - 50 Jahre nach dem Ende der Kolonialzeit. Das liegt sicherlich auch an Belgien: Das Land hat seine blutige Geschichte bis heute nicht komplett aufgearbeitet.

Der Kongo und seine Bodenschätze

Plünderung und Raub – das sind die zentralen Begriffe in der Geschichte des Kongo. Erst zogen portugiesische Sklavenhändler durchs Land, in der Kolonialzeit nahmen sich die Belgier die Rohstoffe und kurz nach der Unabhängigkeit bediente sich Diktator Mobutu. Im Kongokrieg, dem sogenannten "ersten afrikanischen Weltkrieg" Ende der 90er Jahre ging das Plündern weiter. Mit dabei waren auch viele Nachbarländer, die sich an den Ressourcen des Kongos bereichert haben. Auch heute ist die Beziehung zu einigen Nachbarn angespannt, im Osten des Landes wird weiter gekämpft. Viele Kongolesen fühlen sich noch immer ausgenutzt.

Redaktion: Christine Harjes

Audio und Video zum Thema

  • Datum 30.06.2010
  • Schlagwörter kongo
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