Der größte Geldtransport der Geschichte | Podcast Wirtschaft | DW | 01.07.2020
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Podcast Wirtschaft

Der größte Geldtransport der Geschichte

Gibt es, trotz steigender Arbeitslosigkeit, Licht am Ende des Tunnels? +++ Braucht Deutschland ein neues Geschäftsmodell? +++ Wie kam die D-Mark in die DDR?

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Kaum eine Branche leidet in der Coronakrise so stark wie der Luftverkehr. Weil fast niemand mehr fliegt, gehen Airlines bankrott oder müssen, wie die Lufthansa, teilverstaatlicht werden. Das wirkt sich natürlich auch auf die Geschäfte der Flugzeugbauer aus. Der europäische Konzern Airbus gab nun bekannt, 15.000 Stellen zu streichen.

Arbeitslosigkeit steigt im Juni nur leicht

In Deutschland haben wegen der Corona-Krise bisher mehr als 600.000 Menschen ihre Arbeit verloren, fast sieben Millionen Menschen sind in Kurzarbeit. Das alles geht aus der neuen Statistik hervor, die die Bundesanstalt für Arbeit heute präsentiert hat. Die gute Nachricht: Im Juni ist die Zahl der Arbeitslosen nur noch leicht gestiegen. Ist das schlimmste also überstanden - oder kommt es erst noch?

Forscher erwarten Konjunkturerholung

Auch die Konjunkturforscher sehen langsam Licht am Ende des Tunnels. Im ersten Halbjahr sei die deutsche Wirtschaftsleistung zwar deutlich eingebrochen, so die Forscher des Münchner Ifo-Instituts in ihrem neuen Bericht - im zweiten Halbjahr gehe es aber langsam wieder aufwärts.

Deutschlands Geschäftsmodell auf dem Prüfstand

Deutschland macht rund 40 Prozent seiner Wirtschaftsleistung mit dem Verkauf von Waren ins Ausland. Schon seit gut zehn Jahren beobachten Ökonomen, dass das Exportgeschäft an Dynamik verliert. Dann kam Donald Trump mit seinen Strafzöllen und Handelskonflikten, schließlich die Corona-Krise. Jetzt ist es höchste Zeit, dass sich die Exportnation Deutschland Gedanken über ihr Geschäftsmodell macht, sagen Ökonomen der Bayerischen Landesbank und des Beratungshauses Prognos.

Der größte Geldtransport der Geschichte

Heute vor 30 Jahren, also am 1. Juli 1990 und damit drei Monate vor der deutschen Wiedervereinigung, kam es zur deutsch-deutschen Währungsunion. Mit anderen Worten: die D-Mark kam in die DDR. Diese überraschende Entscheidung des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl ist seitdem ausgiebig analysiert und auch kritisiert worden. War die Währungsunion zwingend, um die massenhafte Abwanderung der Menschen von Ost nach West zu stoppen? Oder war sie der Beginn einer ökonomischen Katastrophe, die den Ostbetrieben das Genick gebrochen und Millionen Menschen arbeitslos gemacht hat? Noch immer wird über diese Fragen gestritten. Unser Reporter Johannes Thürmer erzählt heute aber eine andere Geschichte: Wie wurden die Milliarden D-Mark eigentlich in die DDR geschafft?

 

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Redakteur am Mikrofon: Andreas Becker
Technik: Gerd Georgii & Jan Winkelmann