Der Dünnbrettbohrer | Wort der Woche | DW | 14.09.2018
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Wort der Woche

Der Dünnbrettbohrer

Bohrer für dünne Holzbretter sind nützlich. Einen Dünnbrettbohrer aber kann niemand gebrauchen – auch ohne dünne Bretter.

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Der Dünnbrettbohrer

Handwerker kennen das: Man möchte ein Loch in ein Holzbrett hineinbohren. Dafür nimmt man eine Bohrmaschine und den passenden runden Bohreinsatz aus Metall. Diese gibt es für dicke und dünne Bretter. Ein Dünnbrettbohrer ist jedoch kein Bohreinsatz nur für dünne, schmale Bretter. Der Ausdruck ist eine umgangssprachliche – und vor allem beleidigende – Beschreibung für eine Person, die nicht so besonders intelligent ist oder sich das Leben sehr leicht macht. Der Dünnbrettbohrer bohrt im übertragenen Sinn nur dünne Bretter, er macht es sich also so einfach wie möglich. Von dicken Brettern, also schwierigen Dingen, lässt er lieber direkt die Finger. Ob man allerdings beim Dünnbrettbohrer automatisch darauf schließen kann, dass er nicht so intelligent ist, sei dahingestellt. Vielleicht ist er auch einfach nur sehr eng verwandt mit dem Faulpelz.

 

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