Der Anti-Oscar: ″Goldene Himbeere″ für Donald Trump | Kultur | DW | 23.02.2019
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Anti-Auszeichnung

Der Anti-Oscar: "Goldene Himbeere" für Donald Trump

Er war unter den Nominierten und hat das Rennen gemacht: US-Präsident Donald Trump ist kurz vor der Oscarverleihung mit dem Spottpreis "Goldene Himbeere" als schlechtester Schauspieler auszeichnet worden.

Eigentlich ist er ja gar kein Schauspieler, sondern US-Präsident. Trotzdem bekam Donald Trump eine "Goldene Himbeere" (im Original "Golden Rasberry Award" oder auch "Razzie") in gleich zwei Kategorien. Einmal als schlechtester Hauptdarsteller für seine unfreiwilligen Auftritte in den beiden Dokumentarfilmen "Fahrenheit 11/9" und "Death of a Nation". Und zum anderen gab es den "Razzie" in der Sparte "Schlimmste Leinwand-Combo", der Trump und seiner eigenen Belanglosigkeit zuteil wurde, wie die Verleiher der Spottpreise am Samstag auf ihrer Webseite verkündeten. 

Die als schlechteste Nebendarstellerin ebenfalls in "Fahrenheit 11/9" nominierte Trump-Gattin Melania kam glimpflich davon: Die "Goldene Himbeere" ging an Trump-Beraterin Kellyanne Conway. In der bissigen Doku beschäftigt sich Filmemacher Michael Moore mit dem Aufstieg Trumps und den Folgen seines Wahlsiegs für die USA.

Der Anti-Oscar 

Gleich vier "Goldene Himbeeren" hat der Detektiv-Klamauk "Holmes & Watson" erhalten, darunter als schlechtester Film, für die Regie von Etan Cohen und den Nebendarsteller John C. Reilly.

Die "Goldene Himbeere" wird seit 1980 verliehen. Der US-amerikanische Filmwissenschaftler und Publizist John Wilson hatte den Negativ-Preis einst ins Leben gerufen, um den Oscars am Vorabend der feierlichen Preisverleihung etwas entgegenzusetzen. Nach Angaben der Gruppe stimmten mehr als 1000 Mitglieder aus den USA und zwei Dutzend weiteren Ländern ab.

pl/fab (dpa, rtre)

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