Das Urgestein | Wort der Woche | DW | 19.06.2020
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Wort der Woche

Das Urgestein

Wer ein Urgestein ist, freut sich. Denn er gehört schon lange zu etwas dazu. Doch ein Urgestein ist auch eines: alt.

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Das Urgestein

Gerd Müller war ein Urgestein des deutschen Fußballs. Clint Eastwood ist ein Urgestein des Films. Die Rolling Stones sind Urgesteine der Rock-Musik: Von einem Urgestein spricht man, wenn jemand von Anfang an – oder schon sehr lange – bei einer Sache dabei war und diese geprägt, also beeinflusst hat. Ein Urgestein ist aber auch jemand, der schon 40 Jahre in einem Unternehmen arbeitet. Ursprünglich kommt das Wort aus der Geologie. „Gestein“ ist der Begriff für ein natürliches Material, das aus festen, in der Erde gebildeten Stoffen besteht. Das Präfix „Ur-“ gibt an, dass etwas das Erste ist und am Anfang von etwas liegt. Urgesteine sind also feste Materialien, die es schon seit Anbeginn der Welt gibt. In der Forschung wird dieser Begriff heute aber nicht mehr verwendet, er gilt als veraltet. Doch die übertragene Bedeutung hat überlebt. Ein wahres Urgestein eben.

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