Das Schnitzelkoma | Wort der Woche | DW | 30.04.2021
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Wort der Woche

Das Schnitzelkoma

Wer im Schnitzelkoma liegt, braucht keinen Arzt. Mit etwas Geduld legt es sich von allein.

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Das Schnitzelkoma

Ein Besuch bei den Großeltern oder ein Familienfest sind bei dem einen oder der anderen häufige Auslöser für ein Schnitzelkoma. Wer zu viel geschlemmt und sich den Bauch so richtig vollgeschlagen hat, der möchte jetzt nur noch ausruhen. Der Körper ist schlapp und müde, ist wie im Koma, einem bewusstlosen Zustand. Kein Wunder, denn er benötigt alle Energie für die Verdauung. Man ist im Schnitzelkoma. Dabei muss aber nicht unbedingt ein Schnitzel im Spiel gewesen sein, eine dünne Scheibe Fleisch ohne Knochen, die in heißem Fett gebraten wird. Man benutzt den Ausdruck, wenn jemand so viel gegessen hat, dass er völlig erschöpft ist und sich nicht mehr bewegen kann – egal, was auf den Teller kam. Das Gute am Schnitzelkoma ist, dass es von allein vorbeigeht. Ein kurzes Schläfchen oder ein Verdauungsspaziergang helfen dabei. Das ist sogar wissenschaftlich bewiesen.

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