Das Armutszeugnis | Wort der Woche | DW | 07.09.2015
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Wort der Woche

Das Armutszeugnis

Dieses Zeugnis ist heutzutage kein Hinweis mehr darauf, dass jemand kein Geld hat. Aber eine Art Bescheinigung ist es dennoch – für etwas anderes …

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Das Armutszeugnis – die Folge als MP3

In Mathe eine Vier, in Deutsch eine Fünf und in Musik eine Sechs: Jakobs Zeugnisnoten am Ende des Schuljahrs sind schlecht, sogar sehr schlecht. Und das, obwohl sein Vater Mathe- und Deutschlehrer, seine Mutter Musikerin ist und Jakob schon lange Klavierunterricht hat. Ein wahres Armutszeugnis! Armut herrscht eigentlich, wenn Geld fehlt. Das Armutszeugnis hatte ursprünglich auch damit zu tun. So bekamen früher Menschen, die sich einen Gerichtsprozess nicht leisten konnten, ein Armutszeugnis. Wenn sie das vorzeigten, mussten sie die Prozesskosten nicht bezahlen. Heutzutage beschreibt der Begriff, dass jemand charakterliche Schwächen hat oder etwas nicht weiß und kann. Jakobs schlechte Noten sind aber kein Armutszeugnis – weder für seine Eltern noch für ihn. Zum Trost für seine schlechten Noten gehen sie mit ihm ein Eis essen.

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