Daniel Hope - Der Klang des Lebens | DokFilm | DW | 10.08.2019
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DokFilm

Daniel Hope - Der Klang des Lebens

Daniel Hope, einer der gefragtesten Geiger unserer Zeit. Das Porträt zeigt auf sehr persönliche Weise seinen Werdegang und die Geschichte seiner Familie, die von Berlin über Südafrika nach London kam - und was ihn als Musiker antreibt.

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Daniel Hope, Musikdirektor des renommierten Zürcher Kammerorchesters wurde 1973 im südafrikanischen Durban geboren. Als regimekritischer Schriftsteller bekam sein Vater hier die ganze Härte des Apartheidsystems zu spüren: Die Familie wurde beschattet, Telefone wurden abgehört, Briefe konfisziert. 1975 wanderten Eleanor und Christopher Hope mit ihren beiden Söhnen deshalb nach London aus. Ihre deutsch-irischen Wurzeln ermöglichten das Exil, doch die erste Zeit blieb ohne Perspektive - bis Eleanor eine Anstellung als Sekretärin bei Yehudi Menuhin fand, dem wohl berühmtesten Geiger des 20. Jahrhunderts. Daniel begleitete seine Mutter täglich bei der Arbeit, und so wurde die Villa der Menuhins schnell ein zweites Zuhause für ihn. Alle Größen der klassischen Musik gingen in diesen Jahren bei Menuhin ein und aus, und für Daniel war dies der Beginn seiner Faszination für die Violine. Später nahm Yehudi Menuhin Daniel Hope in seine Musikakademie auf. Auch die Begegnung mit dem Pianisten Menahem Pressler wurde für Daniel Hope prägend. Dieser bot dem jungen Geiger 2002 einen Platz in seinem Beaux Arts Trio an, einem weltweit renommierten Kammermusik-Ensemble. Als sich das Trio 2008 trennte, wagte Daniel Hope den Schritt zur Solo-Karriere. Die Dokumentation zeigt, wie er unermüdlich im Einsatz ist, nicht nur als Musiker, sondern auch beim Erforschen der Geschichte seiner weit verzweigten Vorfahren. Neben Daniel Hope selbst kommen auch Eltern und Wegbegleiter zu Wort - wie etwa sein Lehrer Zakhar Bron und Menahem Pressler.