Düsseldorf putzt den Tabellenführer | Fußball | DW | 07.10.2013
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Fußball

Düsseldorf putzt den Tabellenführer

Die Fortuna dreht das Montagsspiel gegen Greuther Fürth und gewinnt mit 2:1. Damit verlieren die Fürther die Tabellenspitze an Köln, das trotz zweier vergebener Strafstöße drei Punkte in Karlsruhe holt.

Was für ein Triumph für Düsseldorfs Trainer Mike Büskens: Letzte Saison wollten sie ihn bei Greuther Fürth nicht mehr haben, inzwischen hat der bei Fortuna Düsseldorf angeheuert, und mit seinem neuen Club stürzt er nun den Tabellenführer aus Franken. In einer hochklassigen Partie gewannen die Düsseldorfer im Duell der Bundesliga-Absteiger mit 2:1 (0:1). Florian Trinks hatte die Gäste aus Fürth nach einer Viertelstunde mit 1:0 in Führung gebracht, und auch in der Folge spielte sich der Favorit gute Chancen heraus, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Nach der Pause dann führte die erste große Tormöglichkeit der Düsseldorfer zum Ausgleich: Charlison Benschop brachte den Ball in der 52. Minute unbedrängt im Netz unter, und nur drei Minuten später war er schon wieder zur Stelle und markierte den 2:1-Siegtreffer. Düsseldorf arbeitet sich damit etwas weiter nach oben, Fürth ist nur noch Zweiter.

Bochum verliert schon wieder

Überraschung zuvor am Sonntag: Eigentlich war er ein vermeintlich einfacher Gegner: Der FC Ingolstadt reiste als Tabellenletzter an. Zudem hatte er sich von seinem Trainer Marco Kurz getrennt und nun mit Michael Henke nur einen Übergangscoach auf der Bank. Aber der VfL Bochum spielte so schlecht, dass die eigenen Fans das Spiel mit Pfiffen quittierten. Selbst als die Gäste die letzten zehn Minuten nach einer Gelb-Roten-Karte mit nur zehn Mann spielen musste gelang Bochum nicht mehr der Ausgleich. Das 0:1 (0:0) ist für den VfL die vierte Niederlage in Folge.

Mit einem Schnellstart hat der FSV den FC Erzgebirge Aue düpiert. Die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann machte beim 3:1 (3:0)-Sieg über die Auer bereits in der ersten halben Stunde alles klar. 1860 München hat den Anschluss an die Aufstiegsplätze verpasst. Eine Woche nach der Pleite beim 1. FC Kaiserslautern mussten sich die Löwen mit einem 0:0 gegen Energie Cottbus zufrieden geben.

Köln kam nach zwei vergebenen Elfmetern erst in der letzten Minute der regulären Spielzeit zum 2:1 (0:0)-Siegtreffer. Zuvor hatten die Rheinländer, die vier Aluminium-Treffer beklagten, die KSC-Führung ausgeglichen. Köln bleibt weiter als einziges Team im Fußball-Unterhaus noch ungeschlagen und ist nun Tabellenführer.

Erster Sieg in dieser Saison

In Dresden platzte der Knoten im vierten Spiel unter der Regie des neuen Trainers Olaf Janßen. Mit 2:0 (2:0) machte der Tabellenvorletzte seinen ersten Saisonsieg perfekt. Aalen muss aufgrund der dritten Niederlage nacheinander in der zweiten Tabellenhälfte den Blick vorerst nach unten richten.

Unter seinem neuen Trainer Kosta Runjaic hat Kaiserslautern seit gut zwei Wochen kein Spiel verloren. Im DFB-Pokal erreichte der Verein mit seinem neuen Team das Achtelfinale und auch in der 2. Liga haben die "Roten Teufel" wieder den Anschluss an die Aufstiegsplätze geschafft. Zum Auftakt des 10. Spieltages siegte der FCK auswärts bei Arminia Bielefeld verdient mit 3:0 (2:0). Bielefeld bleibt trotz der Niederlage bester Aufsteiger.

Union marschiert weiter

Ebenfalls eine Niederlage musste der SV Sandhausen hinnehmen. Gegen den Aufstiegsaspiranten 1. FC Union Berlin verlor das Team von Trainer Alois Schwartz mit 0:3 (0:1). Die Berliner rücken auf den dritten Austiegsplatz vor. Sandhausen muss nach zuletzt zwei Siegen in Folge wieder eine Niederlage hinnehmen, bleibt aber mit zwölf Punkten im Mittelfeld der Tabelle.

In der dritten Partie am Freitagabend war es spannender: Der SC Paderborn freute sich über den ersten Dreier seit zwei Spielen. Beim St. Pauli siegten die Paderborner knapp mit 2:1 (0:0). Für den FC St. Pauli war es ein kleiner Rückschlag im Kampf um die vorderen Tabellenplätze. Die Hamburger rutschen auf den fünften Rang ab und haben im Moment fünf Zähler Rückstand auf die Spitze. Paderborn kann dagegen im Kampf gegen den Abstieg leicht durchatmen.