Corona-Live-Ticker vom 30. März: Ungarn verabschiedet Notstandsgesetz | Aktuell Welt | DW | 30.03.2020
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages
Anzeige

Covid-19

Corona-Live-Ticker vom 30. März: Ungarn verabschiedet Notstandsgesetz

18.15 Uhr - Französische Militärhubschrauber haben sechs schwerkranke Corona-Patienten aus dem elsässischen Straßburg nach Frankfurt und Bern ausgeflogen. Das Elsass ist der Brennpunkt der Epidemie in Frankreich, die Intensivstationen dort sind überfüllt. Am Wochenende hatte auch die Bundeswehr Patienten aus Straßburg nach Deutschland ausgeflogen, weitere Kranke wurden mit zivilen Hubschraubern in deutsche Krankenhäuser verlegt.

17.57 Uhr - Die Anzahl der Personen, die infolge des Coronavirus in Großbritannien gestorben sind, ist um 180 auf mehr als 1.400 gestiegen. Insgesamt seien mehr als 22.000 Infektionen registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium mit.

17.44 Uhr - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus keinen Nutzen im Tragen eines Mundschutzes. Nothilfedirektor Michael Ryan sagte, die WHO rate davon ab, wenn man nicht selbst krank ist. Immer mehr Staaten wollen ihre Bürger zum Tragen eines Mundschutzes verpflichten.

17.37 Uhr - Für Menschen mit einer bereits überwundenen Corona-Ansteckung soll nach Ansicht der Bundesärztekammer die Kontaktsperre gelockert werden. "Diese Menschen wären die ersten, die ins Normalleben entlassen werden könnten", sagte Ärztekammerpräsident Klaus Reinhardt. "Der große Vorteil ist ja: Sie sind weder gefährdet noch gefährden sie andere." Um die Immunität festzustellen, wäre es gut, möglichst viele Bundesbürger auf Antikörper zu testen, sagte Reinhardt.

17.26 Uhr - Rund zehn Millionen Atemschutzmasken aus China sind in Frankreich angekommen. Ein Frachtflugzeug mit medizinischer Ausrüstung landete nahe der Hauptstadt Paris. Frankreich benötigt nach eigenen Angaben jede Woche rund 40 Millionen Schutzmasken, stellt selbst aber nur rund acht Millionen her.

17.15 Uhr Vor dem Hintergrund der Pandemie hat das UN-Flüchtlingskommissariat dazu aufgerufen, schnell Kinder und Jugendliche aus den völlig überfüllten Lagern in Griechenland aufzunehmen. "Diese Menschen brauchen dringend Hilfe und jeder Tag zählt", sagte Frank Remus, Deutschland-Repräsentant des Hohen UN-Kommissars für Flüchtlinge.

16.41 Uhr - In der Ukraine hat das Parlament mitten in der Corona-Pandemie die Minister für Gesundheit und Finanzen ausgetauscht. Das krisengeschüttelte Land steht kurz vor einem Bankrott. Wegen der Quarantäne-Maßnahmen geht die Regierung davon aus, dass die Wirtschaft in diesem Jahr um 3,9 Prozent schrumpfen wird. Nach offiziellen Angaben sind bisher 480 Menschen infiziert, elf Menschen starben.

16.30 Uhr -  König Salman will die Behandlung aller mit dem Coronavirus infizierten Bürger Saudi-Arabiens bezahlen. Das kündigt der Gesundheitsminister des Königreichs an. Dort sind 1453 Menschen infiziert und acht gestorben. Das Land hat damit die höchste Zahl von Infektionen unter den sechs Golfstaaten.

16.24 Uhr - Aus dem niederländischen Museum Singer Laren bei Amsterdam ist bei einem nächtlichen Einbruch ein Gemälde von Vincent van Gogh gestohlen worden. Das teilten das Museum und die Polizei mit. Das Museum ist derzeit wegen der Corona-Krise geschlossen.

15.56 Uhr - Das oberste Verwaltungsgericht in Bayern billigt die Ausgangsbeschränkungen und Gaststättensperrungen in dem Bundesland trotz der massiven Einschränkung von Grundfreiheiten. Das Gericht lehnt den Antrag zweier Privatpersonen ab, die Verordnung der Landesregierung außer Vollzug zu setzen. Aufgrund der infektionsrechtlichen Bedrohungslage seien die Einschränkungen der Grundfreiheiten gerechtfertigt.

15:42 Uhr - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat trotz der Corona-Pandemie offene Grenzen in der EU für Erntehelfer und Pfleger gefordert. "Wir brauchen Menschen, die unsere Lebensmittel anbauen und ernten", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einer Videobotschaft.

15:38 Uhr - Die slowakische Regierung hat die Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus etwas gelockert. Seit Montag dürfen zahlreiche Geschäfte wieder öffnen. Weitere Schutzmaßnahmen wie das verpflichtende Tragen eines Mundschutzes beim Verlassen der eigenen Wohnung bleiben unverändert in Kraft.

15:11 Uhr - Ungarns Parlament hat ein umstrittenes Notstandsgesetz beschlossen, dass der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban ein Regieren per Dekret auf unbestimmte Zeit und ohne parlamentarische Kontrolle gewährt. Ein Passus stellt auch das Verbreiten von "Falschnachrichten" unter Strafe, was mit bis zu fünf Jahren Haft geahndet werden kann.  Das Gesetz wurde mit der Mehrheit der Abgeordneten von Orbans Fidesz-Partei angenommen, die im Parlament in Budapest über eine Zwei-Drittel-Mehrheit verfügt.

14:49 Uhr - In den Niederlanden wächst die Zahl der Infektionen im Vergleich zum Sonntag um 884 auf 11.750. Innerhalb dieser 24 Stunden sterben 93 Menschen an Covid-19. Damit erhöht sich nach Behördenangaben die Zahl der Toten auf 864.

14:36 Uhr - Die südafrikanischen Staaten Lesotho und Simbabwe haben dreiwöchige Ausgangssperren erlassen. Beide Staaten grenzen an Südafrika, die afrikanische Nation, die mit 1.280 bestätigten Fällen und zwei Todesfällen am stärksten von dem Virus betroffen ist. Nigeria wird im Laufe des Tages mit der Abriegelung seiner beiden wichtigsten Städte - der Handelsmetropole Lagos und der Hauptstadt Abuja - beginnen.

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | vollständiger Artikel

Audio und Video zum Thema