Corona-Live-Ticker vom 28. März: Spanien schließt ″nicht lebenswichtige″ Unternehmen | Aktuell Welt | DW | 28.03.2020
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Corona-Live-Ticker

Corona-Live-Ticker vom 28. März: Spanien schließt "nicht lebenswichtige" Unternehmen

9.53 Uhr - Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist  nach Angaben des Robert Koch-Instituts auf 48.582 gestiegen - 6294 mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten beläuft sich inzwischen insgesamt auf 325, ein Plus zum Vortag von 55.

9.44 UhrÄrztepräsident Klaus Reinhardt sieht im Kampf gegen das Coronavirus Hoffnungsschimmer. "Es ist mit Glück möglich, dass der Sturm nicht ganz so heftig wird. Wir haben deutlich früher reagiert als Italien", sagte der Präsident der Bundesärztekammer der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Es seien erste Effekte der bisher getroffenen Maßnahmen zu erkennen. Zugleich warnte Reinhardt eindringlich davor, schon jetzt die Vorsichtsmaßnahmen zu lockern. 

Ein buddhistischer Mönch in der thailändischen Provinz Samut Prakan (Getty Images/AFP/L. Suwanrumpha)

Ein buddhistischer Mönch in der thailändischen Provinz Samut Prakan

9.03 Uhr - In Thailand haben die Behörden 109 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus und einen Toten registiert. Damit steigt die Zahl der Infizierten in dem Land auf 1245, sechs Menschen sind gestorben. In Thailand hatte die Regierung in dieser Woche den Notstand ausgerufen, der bis zum 30. April andauert.

8.55 Uhr - Kanzleramtschef Helge Braun hat klargestellt, dass es vor dem 20. April keine Lockerungen der bestehenden Einschränkungen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie geben werde. "Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen", sagte der CDU-Politiker dem "Tagesspiegel". Bis dahin blieben alle Maßnahmen bestehen, ältere Menschen müssten noch deutlich länger mit Kontakteinschränkungen rechnen. Ältere und vorerkrankte Menschen müssten wirksam vor einer Infektion geschützt werden müssen, bis es einen Impfstoff gebe, betonte Braun.

8.25 Uhr - In Tokio sind am Freitag 50 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden, wie der Sender NHK berichtet. An keinem anderen Tag seien bisher so viele neue Fälle in der japanischen Hauptstadt gemeldet worden. Die Gouverneurin Yuriko Koike hatte die mehr als zehn Millionen Menschen in Tokio und Umgebung dazu aufgefordert, bis zum 12. April das Haus nicht verlassen, wenn es nicht unbedingt nötig sei.

Mexikos Präsident Andres Manuel Lopez Obrador: Es könnte uns überrollen. (Foto: Imago/J. Mendez)

Mexikos Präsident Andres Manuel Lopez Obrador: "Es könnte uns überrollen."

8.01 Uhr - Der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador hat seine Landsleute dazu aufgefordert, zu Hause zu bleiben und Abstandsregeln einzuhalten. Bei einer steigenden Zahl an Infektionen könnten die Krankenhäuser dem Ansturm möglicherweise nicht gewachsen sein, warnte er in einem Youtube-Video. "Es könnte uns überrollen." In Mexiko wurden bislang 717 mit dem Coronavirus Infizierte registriert und zwölf Tote.

7.24 Uhr - Ein MedEvac-Airbus der Bundeswehr ist von Köln in RichtungBergamo gestartet, um sechs italienische COVID-19-Patienten nach Deutschland auszufliegen. "In Zeiten größter Not ist es selbstverständlich, dass wir unseren Freunden zur Seite stehen", sagt Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. "Deshalb holen wir mit unserer fliegenden Intensivstation jetzt Schwerstkranke aus Italien zur Behandlung nach Deutschland. Das ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität. Europa muss zusammenhalten." Die Luftwaffen-Maschine wird schon am Nachmittag zurück in Köln erwartet. Von dort sollen die Kranken auf zivile Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen verteilt werden.

6.37 Uhr - Die Isolation der chinesischen Millionenmetropole Wuhan, die als Ausgangspunkt der Coronavirus-Pandemie gilt, ist beendet worden. Die Einreise in die Hauptstadt der Provinz Hubei ist nun wieder erlaubt, während das Ausreiseverbot noch bis zum 8. April gilt. Der U-Bahnverkehr rollte wieder an und die ersten Einkaufszentren werden in der kommenden Woche ihre Pforten öffnen. Die Behörden hatten das knapp 60 Millionen Einwohner zählende Hubei zwei Monate lang von der Außenwelt abgeschottet. In den vergangenen Wochen waren die offiziellen Zahlen der Neuinfektionen innerhalb der Provinz deutlich zurückgegangen.

Bahn-Mitarbeiter desinfizieren den Hauptbahnhof von Wuhan (Foto: AFP/STR)

Bahn-Mitarbeiter desinfizieren den Hauptbahnhof von Wuhan

6.15 Uhr - Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat die führenden Industriestaaten angesichts der Corona-Pandemie zu einem Schuldenerlass für Entwicklungsländer aufgerufen. "Alle großen Geber, insbesondere der G20, sollten den Aufruf der Weltbank und des IWF unterstützen und auf die Schuldenrückzahlung der ärmsten Länder verzichten", sagte Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Der CSU-Politiker lobte zugleich den jüngsten Beschluss der G20-Staaten, zusammen fünf Billionen Dollar (gut 4,5 Billionen Euro) in die Weltwirtschaft zu investieren.

5.58 UhrBrasilien verschärft im Kampf gegen die Virus-Krise die Einreiseregeln. Ausländer ohne Wohnsitz in Brasilien dürften nicht mehr per Flugzeug einreisen, teilte das Justizministerium mit. Das Verbot gelte ab Montag für 30 Tage.

5.43 Uhr - In den USA ist ein Schnelltest zugelassen worden, der innerhalb weniger Minuten eine Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus nachweisen soll. Die Test-Kits würden von einem mobilen Labor ausgewertet, das nur etwa so groß sei wie ein Toaster, und könnten damit auch außerhalb von Krankenhäusern eingesetzt werden, teilte der Hersteller Abbott mit. Der Test stelle innerhalb von fünf Minuten fest, ob eine Probe mit Sars-CoV-2 infiziert sei, ein gesichertes negatives Ergebnis dauere 13 Minuten, hieß es. Die US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde FDA erklärte, der Test sei bis auf Widerruf zugelassen worden.

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