Corona-Live-Ticker vom 26. März: China schließt Grenzen für Ausländer | Aktuell Welt | DW | 26.03.2020
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COVID-19

Corona-Live-Ticker vom 26. März: China schließt Grenzen für Ausländer

China will nur noch eigene Staatsbürger ins Land lassen. Die G20 wollen eine Mega-Summe in die Weltwirtschaft investieren. Italien meldet wieder steigende Zahlen. Mehr dazu im DW-Live-Blog.

Das Wichtigste in Kürze:

  • China schließt seine Grenzen für Ausländer
  • Die G20-Staaten wollen fünf Billionen Dollar in die Weltwirtschaft investieren
  • In den USA verzehnfacht sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

Die Meldungen im Einzelnen - alle Zeiten in MEZ:

22.20 Uhr - Die EU-Finanzminister sollen binnen zwei Wochen Details für eine besondere Kreditlinie ausarbeiten. Es geht um die Unterstützung besonders belasteter Mitgliedstaaten.

22.01 Uhr - In Italien haben sich Hoffnungen zerschlagen, die Coronavirus-Epidemie könnte auf dem Rückzug sein. Am Donnerstag stiegen sowohl die Zahl der Todesopfer als auch die der Neuinfizierten wieder stärker an. Nach Angaben der Behörden erlagen binnen 24 Stunden 712 Menschen der vom Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19.

19.50 Uhr - Die Führung in China hat die Schließung seiner Grenzen für Ausländer angekündigt. Die Maßnahme trete ab Samstag in Kraft, teilte das Außenministerium in Peking auf seiner Internetseite mit. Ein Grund für die Schließung wurde zunächst nicht genannt. Beobachter in Peking gehen aber davon aus, dass eine von Ausländern ausgelöste zweite Infektionswelle mit dem Erreger Sars-CoV-2 verhindert werden soll. Nur für Diplomaten sowie für als besonders notwendig erachtete Fachkräfte und Geschäftsleute sowie in humanitären Notfällen bleiben die Grenzen offen.

18.27 Uhr - Die G20-Staaten investieren in der Coronavirus-Krise zusammen fünf Billionen US-Dollar (gut 4,5 Billionen Euro) in die Weltwirtschaft. Es gehe darum, "Vertrauen wiederherzustellen, finanzielle Stabilität zu bewahren, Wachstum neu zu beleben und gestärkt aus der Krise hervorzugehen", erklärten die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer nach ihrer Videokonferenz.

17.33 Uhr - Die EU-Staats- und Regierungschefs rufen zu koordinierten Maßnahmen auf, um die Coronavirus-Pandemie zu stoppen. Im Anschluss an eine Videokonferenz mit den Staats- und Regierungschefs der G20 sagten die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, in einer gemeinsamen Erklärung, dass "schnelle, massive und koordinierte globale Maßnahmen an der Gesundheits- und Wirtschaftsfront notwendig sind, um Leben zu retten und eine weitere Wirtschaftskrise zu vermeiden".

17.26 Uhr - Die staatlichen Krankenhäuser in New York werden nach Einschätzung von Gouverneur Andrew Cuomo sehr wahrscheinlich durch die Pandemie überlastet werden. Man versuche, die Kapazität auszuweiten, wo immer das möglich sei. Im Bundesstaat New York sei binnen 24 Stunden die Zahl der Todesfälle infolge einer Corona-Infektion um 100 auf 385 gestiegen. In dem gesamten USA stieg die Zahl der Toten auf über 1000. Knapp 70.000 Menschen sind offiziell infiziert.

17.19 Uhr - In Portugal ist die Zahl der Todesopfer um 17 auf 60 gestiegen. Wie die Gesundheitsbehörden mitteilten, ist das ein Anstieg von fast 40 Prozent in 24 Stunden. Die Zahl der Bürger, die sich mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierten haben, stieg um 18 Prozent auf mehr als 3500.

17.15 Uhr - Die Regierung in Afghanistan hat die Freilassung von bis zu 10.000 Gefangenen angeordnet, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Präsident Ashraf Ghanis Dekret richtete sich an Frauen, junge Straftäter, schwerkranke Patienten und Häftlinge über 55 Jahre, sagte Generalstaatsanwalt Farid Hamidi. Die Regierung reagiert damit auf einen Anstieg der Coronainfektionen im Land.

17.08 Uhr - Der russische Präsident Wladimir Putin hat beim G20-Videogipfel eine zeitweilige Aussetzung internationaler Sanktionen auf wichtige Güter gefordert. Putin sagte nach dem Gipfel, unabhängig von Handelskriegen und Sanktionen könnten Medikamente, Nahrungsmittel, Technik und Ausrüstung geliefert werden. Wie andere Staaten leidet auch Russland unter Sanktionen. Die USA, die EU und andere Länder haben das Land wegen des Ukraine-Konflikts mit Strafmaßnahmen belegt.

16.32 Uhr - China steckt umgerechnet rund 344 Milliarden Dollar in den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Es handele sich überwiegend um finanzpolitische Maßnahmen, teilte das Außenministerium in Peking mit. 141 Milliarden Dollar seien bereits in Form von Steuererleichterungen und Liquiditätshilfen aufgewendet worden.

16.23 Uhr - Die EU-Staats- und Regierungschefs haben ihre Beratungen über die Reaktion auf die Pandemie aufgenommen. Sie begannen eine Video-Konferenz unter Leitung von EU-Ratspräsident Charles Michel. Dabei ist unklar, ob es eine Einigung auf das weitere Vorgehen gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie geben wird. Bis zuletzt stritten die Mitgliedstaaten über die von Deutschland abgelehnten Corona-Bonds zur Stützung finanziell schwächerer Länder.

16.05 Uhr - Die deutschen Ärzte stellen sich darauf ein, Entscheidungen über Leben und Tod treffen zu müssen, wenn in der Pandemie die Intensivkapazitäten nicht mehr ausreichen. Sieben medizinische Fachgesellschaften verabschiedeten deshalb einen Katalog mit Handlungsempfehlungen, wie die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin mitteilte. Deren Präsident Uwe Janssens erklärte dazu, als Kriterium soll die klinische Erfolgsaussicht gelten, also die Wahrscheinlichkeit, ob der Patient die Behandlung überleben wird. Es gelte der Gleichheitsgrundsatz.

15.49 Uhr - Die G20-Staaten haben einen Schulterschluss im Kampf gegen das Coronavirus beschlossen. In einem Statement der 20 größten Industrie- und Schwellenländer nach einer Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs hieß es, Leben müssten geschützt und die Jobs und der Wohlstand gesichert werden. Hierfür würden fünf Billionen Dollar in die globale Wirtschaft gepumpt.  Der saudische König Salman als Gastgeber der Videoschalte hatte zu Beginn größere Anstrengungen bei der Forschung nach einem Impfstoff gefordert. An der Konferenz nahmen unter anderem auch US-Präsident Donald Trump, sein chinesischer Kollege Xi Jinping und Bundeskanzlerin Angela Merkel teil.

15.31 Uhr - Wegen der Corona-Krise sollen alle Iraner mitten in den persischen Neujahrsferien ihren Urlaub abbrechen und umgehend in ihre Heimatstädte zurückkehren. Das verfügte das iranische Innenministerium. Den neuen Anweisungen zufolge dürfen nur noch Einheimische in ihre Städte einreisen. Im Iran laufen derzeit die zweiwöchigen persischen Neujahrsferien. Viele Iraner nutzen die Zeit für Urlaub. Nach Regierungsangaben hat sich die Zahl der Toten auf 2234 erhöht, die der Infizierten auf fast 30 000.

15.29 Uhr - Als erstes Land der arabischen Welt hat Saudi-Arabien mehr als 1000 Infizierte gemeldet. Innerhalb eines Tages seien 112 neue Fälle hinzugekommen, wodurch die Gesamtzahl auf 1012 gestiegen sei, teilte das Gesundheitsministerium in Riad mit.

15.27 Uhr - Spanien verlängert die Ausgangssperre bis mindestens 12. April. Ministerpräsident Pedro Sanchez sagte im Parlament, er sei überzeugt, "dass die einzige effiziente Option gegen das Virus die soziale Isolation ist." Die größte Oppositionspartei, die konservative Volkspartei, unterstützt die Maßnahme. Spanien ist das nach Italien am stärksten von der Pandemie betroffene Land in Europa. Die Zahl der Todesopfer stieg über Nacht um 655 auf 4089.

Spanien Getafe | Desinfizierung einer Unterkunft für Menschen mit Behinderung (Reuters/S. Perez)

In der spanischen Stadt Getafe wird eine Unterkunft desinfiziert

15.05 Uhr - Ugandas Popstar und Politiker Bobi Wine hat einen Song geschrieben, in dem er die Symptome der durch Covid-19 ausgelösten Krankheit erklärt und seine Fans sensibiliert, Abstand von anderen zu halten. In seiner Heimat gibt es bisher 14 bestätigte Fälle.

15.05 Uhr - Chinas Präsident Xi Jinping macht sich für eine Internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen die Corona-Krise stark. Wichtig sei es, die globalen Lieferketten in der Industrie aufrecht zu erhalten, sagte Xi Staatsmedien zufolge bei einer Videokonferenz der G20-Staaten. Er fordert die anderen Staaten auf, Zölle zu senken, Handelsbarrieren abzubauen und den Warenaustausch zu erleichtern. Die Volksrepublik wolle helfen, die Weltwirtschaft zu stabilisieren.

14.36 Uhr - In Italien hat ein über Hundertjähriger eine Corona-Infektion überstanden. Der 1919 geborene Mann sei aus dem Krankenhaus von Rimini entlassen worden, sagte die Vize-Bürgermeisterin der Stadt, Gloria Lisi. Italien ist mit mehr als 7500 Todesfällen das am härtesten getroffene Land in Europa. Insgesamt gibt es dort fast 75.000 Infektionsfälle. Die Sterblichkeitsrate ist unter über 80-Jährigen besonders hoch.

14.21 Uhr - Der Vorsitz der G20-Staaten hat in der Corona-Krise zur Solidarität aufgerufen. "Es liegt in unserer Verantwortung, den Entwicklungsländern die Hand zu reichen", sagte der saudiarabische König Salman bei der Video-Gipfelkonferenz der G20-Staaten. Die Mitglieder der Staatengruppe müssten eine "effiziente und koordinierte Antwort" auf die Herausforderungen der Pandemie geben, forderte er.

14.04 Uhr - Die österreichische Hauptstadt Wien spendiert angesichts des Infektionsrisikos mit dem Coronavirus allen Bürgern über 65 Jahre einen Taxi-Gutschein in Höhe von 50 Euro. Von der Maßnahme können rund 300 000 ältere Menschen profitieren.

14.00 Uhr - Aus Angst vor einer zweiten Infektionswelle reduziert China ab Sonntag die Zahl der internationalen Flugverbindungen drastisch. Chinesische Airlines dürften jedes Land nur noch einmal wöchentlich anfliegen, teilte die zivile Luftfahrtbehörde mit. Auch ausländische Gesellschaften dürften nur noch einen Flug pro Woche nach China anbieten. Insgesamt starben fast 3300 Menschen in China durch das Coronavirus.

13.47 Uhr – - Die zunächst auf Juli verschobene Hannover Messe ist nun komplett abgesagt worden. Die Folgen der Pandemie hätten die Ausrichtung der größten Investitionsgütermesse der Welt unmöglich gemacht, teilte die Hannover Messe mit. Es ist das erste Mal in der 73-jährigen Geschichte der Messe, dass die Veranstaltung nicht ausgerichtet wird.

13.36 Uhr – In den USA schlägt die Corona-Pandemie in Rekordtempo auf den Arbeitsmarkt durch. In der vergangenen Woche stellten knapp 3,3 Millionen Amerikaner einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Der bisherige Rekord wurde 1982 mit 695.000 registriert.

13.27 Uhr – Die Fußballclubs Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen stellen 20 Millionen Euro zur Unterstützung von Clubs der 1. und 2. Bundesliga zur Verfügung. Im Rahmen einer Solidaritätsaktion verzichten sie auf einen Teil der Medienerlöse und spenden rund 7,5 Millionen Euro aus eigenen Mitteln.

13.17 Uhr - In der Schweiz gibt es inzwischen 10.714 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus. 161 Menschen seien gestorben, teilen die Gesundheitsbehörde mit.

13.13 Uhr – Die Bürger erlebten die stärksten Einschnitte in die bürgerlichen Freiheitsrechte in der Geschichte der Bundesrepublik, sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. "Aber noch ist das die Ruhe vor dem Sturm. Keiner kann genau sagen, was in den nächsten Wochen kommt." Daher sei es wichtig, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Behandlungskapazitäten in den Krankenhäusern zu erhöhen.

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Coronavirus Belgien Brüssel Intensivstation im Krankenhaus (Getty Images/AFP/K. Triboillard)

Behandlung eines Covid-19-Patienten in der Intensivstation

13.06 Uhr – Die Kriegsparteien im Jemen haben einem Aufruf zu einer Waffenruhe zugestimmt, um die Zivilbevölkerung vor der Pandemie zu schützen. Die jemenitische Regierung, die Huthi-Rebellen und Saudi-Arabien begrüßten einen entsprechenden Aufruf von UN-Generalsekretär António Guterres. Bislang wurde im Jemen zwar noch keine Corona-Infektion registriert. In dem Land ist die medizinische Grundversorgung aber wegen der jahrelangen Kampfhandlungen eingebrochen.

12.58 Uhr – Die Grabeskirche in Jerusalem ist wegen der Ausbreitung des Coronavirus in Israel und den Palästinensergebieten geschlossen worden. Das Gotteshaus werde zunächst für eine Woche gesperrt bleiben, sagte ein Vertreter des Weltkirchenrates in Jerusalem.

12.46 Uhr – Ein Großteil der Einzelhändler in Deutschland baut bei der Bewältigung der Corona-Krise auf Staatshilfen. Bei einer Umfrage des Handelsverbandes Deutschland HDE gaben über 90 Prozent der befragen Unternehmen an, Hilfen in Anspruch nehmen zu wollen oder dies bereits zu tun. Nach HDE-Schätzungen sind aktuell bis zu 300.000 der 450.000 Einzelhandelsgeschäfte in Deutschland geschlossen.

12.16 Uhr – In Südafrika droht einem Touristen eine Anklage wegen versuchten Mordes, weil er trotz Covid-19-Infektion vom Krüger-Nationalpark aus weitergereist ist. Das bestätigte ein Polizeisprecher. Der Mann befinde sich nun in Quarantäne. In Südafrika gilt von Freitag an eine dreiwöchige Ausgangssperre.

12.08 Uhr – Der Technologiekonzern Bosch hat nach eigenen Angaben einen Coronavirus-Schnelltest entwickelt. Das vollautomatische Verfahren brauche von der Entnahme der Probe bis zum Ergebnis weniger als zweieinhalb Stunden, teilte Bosch mit. Danach hat der neue Test eine Genauigkeit von über 95 Prozent.

12.05 Uhr – Die Corona-Krise wird die deutsche Konjunktur nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft massiv belasten. Sollten die aktuellen Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus noch bis Ende Juni andauern, könnte die deutsche Wirtschaftsleistung um zehn Prozent geringer ausfallen, sagte der Direktor des arbeitgebernahen Instituts, Michael Hüther.

12.01 Uhr – Der staatliche Gesundheitsdienst Großbritanniens NHS beklagt eine zunehmende Überlastung der Londoner Krankenhäuser. Ein hochrangiger Vertreter sprach von einem "ständigen Tsunami" schwer erkrankter Patienten. In Großbritannien sind nach Erkenntnissen der Johns-Hopkins-Universität 9640 Menschen erkrankt und 467 gestorben.

11.48 Uhr - In Spanien ist die Zahl der infolge des Corona-Virus gestorben Menschen abermals stark gestiegen. Sie habe sich auf 4089 erhöht, rund 650 mehr als am Mittwoch, teilen die Behörden mit. Die Zahl der Infizierten ist demnach un 8500 auf 56.188 gestiegen.

11.36 Uhr - Der Virologe Christian Drosten führt die vergleichsweise niedrige Toten-Zahl in Deutschland auf die zahlreichen Tests zurück. Schätzungsweise gebe es eine halbe Million Tests in der Woche. In Deutschland sind nach Angaben des Robert Koch-Insituts 198 Menschen in Folge des Virus gestorben.

11.34 Uhr - Die 140.000 Mitarbeiter der Supermarktketten Lidl und Kaufland erhalten einen Bonus für ihren Einsatz in der Corona-Krise. Jeder Mitarbeiter in der Filiale, in der Logistik und in den Produktionsbetrieben erhalte im April eine Sonderzahlung von bis zu 250 Euro, teilte die Unternehmensführung mit. Zuvor hatte bereits die Handelskette Rewe eine Prämie für seine Mitarbeiter und die Beschäftigten der konzerneigenen Discountkette Penny angekündigt.

11.13 Uhr - Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat heftige Kritik an den Alleingängen der EU-Staaten in der Corona-Krise geübt. "Als Europa wirklich füreinander da sein musste, haben zu viele zunächst nur an sich selbst gedacht", sagte von der Leyen in einer Sondersitzung des Europaparlaments. Inzwischen habe sich der Trend umgekehrt und die Staaten hätten begonnen, einander zu helfen, fügte die Kommissionschefin hinzu.

10.52 Uhr - Der Iran meldete 157 neue Coronavirus-Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden. Dadurch erhöhte sich die Zahl der Todesopfer in der Islamischen Republik auf 2.234. Knapp 30.000 Menschen sind infiziert. Die Behörden fordern die Iraner auf, nach wie vor zu Hause zu bleiben.

10.44 Uhr - Japans Ministerpräsident Shinzo Abe kündigt ein Einreiseverbot für Menschen aus 21 europäischen Staaten an. Auch Iraner dürften nicht mehr ins Land.

10.40 Uhr - Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller kündigt an, in der Klinik Charite fünf Coronavirus-Patienten aus Italien aufzunehmen. "Die Grenzen mögen kurzfristig geschlossen sein, unsere europäische Solidarität darf dagegen keine Ländergrenzen kennen", sagte er. Auch Hessen kündigte an, 14 italienische Patienten aufzunehmen.

10.25 Uhr – Malaysia hat 235 neue Coronavirus-Fälle registriert, wodurch sich die Gesamtzahl der Fälle auf 2.031 erhöht. Die Zahl der Todesfälle stieg auf 23. Damit hat sich die Gesamtzahl der Fälle in Malaysia innerhalb einer Woche verdoppelt.

10.19 Uhr - Der renommierte US-Virologe Anthony Fauci, der auch die US-Regierung berät, hat davor gewarnt, dass das neuartige Coronavirus künftig immer wieder saisonal auftreten könne. Deshalb müssten dringend ein Impfstoff und wirksame Behandlungsmöglichkeiten entwickelt werden, sagte er in Washington.

Präsident Donald Trump und Dr. Anthony Fauci (Imago Images/Media Punch/O. Contreras)

Präsident Donald Trump und Dr. Anthony Fauci

10.15 Uhr - Das Schach-Kandidatenturnier zur Ermittlung des Herausforderers von Weltmeister Magnus Carlsen im russischen Jekaterinburg ist vorzeitig abgebrochen worden. Der Präsident des Weltverbandes FIDE, Arkadi Dworkowitsch, sagte, dass wegen der Einstellung der Flüge nicht mehr gewährleistet werden könne, dass alle Spieler nach Hause kämen. Das Turnier mit acht Spielern werde zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt.

9.43 Uhr - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich zum zweiten Mal innerhalb von zehn Tagen an die Bürger gewandt und sie auf weitere schwierige Wochen eingestimmt. Abstand halten sei "das Gebot der Stunde" - diese Stunde dauere allerdings keine 60 Minuten, sondern "womöglich Wochen", sagte Steinmeier in seiner Videobotschaft.Er betonte außerdem, wie wichtig internationale Solidarität und Zusammenarbeit seien. "Das Virus hat keine Staatsangehörigkeit, und das Leid macht nicht vor Grenzen halt. Aber ebenso wenig sollten wir es tun."

7.54 Uhr - Russland setzt von diesem Freitag an fast alle Flugverbindungen ins Ausland wegen der Coronavirus-Pandemie aus. Das wies die Regierung in Moskau der Staatsagentur Tass zufolge an. Russische Flugzeuge dürfen aber noch ins Ausland fliegen, um gestrandete russische Staatsbürger zurückzuholen oder wenn die Regierung Sondergenehmigungen erteilt.

Infografik Nachfrage steigt wegen Coronavirus DE

6.58 Uhr - Die Corona-Krise stimmt die Bundesbürger laut einer Umfrage so pessimistisch wie kein anderes Ereignis seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949. Nur 24 Prozent blicken hoffnungsvoll auf die nächsten zwölf Monate, wie die am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Allensbach-Instituts im Auftrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ergab. Selbst nach dem Mauerbau 1961 und nach den Anschlägen vom 11. September 2001 war die Stimmung nicht so deprimiert wie heute.

6.31 Uhr – Das Robert-Koch-Institut meldet am Morgen 36.508 bestätigte Corona-Infektionsfälle in Deutschland -  das  sind knapp 5000 mehr als am Mittwoch. Bislang seien 198 Menschen an der COVID-19-Erkrankung gestorben.

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5.40 Uhr - Der Senat in Washington hat das größte Rettungspaket in der Geschichte der Vereinigten Staaten beschlossen. In einem seltenen Akt der parteiübergreifenden Geschlossenheit votierte die Kongresskammer für die Maßnahmen mit einem Umfang von rund zwei Billionen Dollar (rund 1,85 Billionen Euro). Die massiven Hilfen für Bevölkerung und Wirtschaft wurden mit 96 Ja- bei null Gegenstimmen auf den Weg gebracht. Das Maßnahmenbündel muss nun noch vom Repräsentantenhaus abgesegnet und von Präsident Donald Trump unterzeichnet werden.

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5.40 Uhr -  In einem außerordentlichen Schnellverfahren hat das slowakische Parlament mit 91 Ja- gegen 43 Nein-Stimmen einer Gesetzesnovelle zugestimmt, die dem Staat den Zugriff auf ansonsten geschützte Handydaten der Bürger erlaubt. Damit darf die staatliche Gesundheitsbehörde künftig anhand der Mobiltelefon-Lokalisierungsdaten verfolgen, wo sich mit dem neuartigen Coronavirus Infizierte bewegen und mit wem sie sich treffen.

5.38 Uhr - Die Zahl der bestätigt Infizierten in Thailand ist auf über 1000 Fälle gestiegen. Die Regierung hat inzwischen alle Übergänge an den Landesgrenzen geschlossen und auch den Flug- und Schiffsverkehr ins Königreich gestoppt, hieß es am Mittwochabend in einer offiziellen Mitteilung. Nur noch thailändische Staatsbürger sowie Diplomaten dürften ins Land einreisen.

mm/gri/fab/sti (alle Agenturen, RKI, Johns-Hopkins-Universität)

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