Corona-Live-Ticker vom 1. April: Kontaktsperre in Deutschland über Ostern | Aktuell Welt | DW | 01.04.2020
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Covid-19

Corona-Live-Ticker vom 1. April: Kontaktsperre in Deutschland über Ostern

Bund und Länder verlängern in der Corona-Krise Kontaktbeschränkungen bis zum 19. April. Die Regierung von Donald Trump geht von bis zu 240.000 Toten aus. Spanien meldet mehr als 100.000 Infizierte. Mehr im DW-Live-Blog.

Coronavirus Chemnitz Leere Tische in der Innenstadt

Leere Plätze und Kneipen soll es auch über Ostern in Deutschland geben

Das Wichtigste in Kürze:

  • Kontaktbeschränkungen in Deutschland nun bis 19. April 
  • In den USA sind mehr als 4000 Menschen an dem Virus gestorben
  • Spanien hat nun mehr als 100.000 Infizierte
  • Fünf  Staatschefs wollen ein internationales Bündnis gegen die Pandemie

+++ Dieser Ticker ist nun geschlossen. Hier noch einmal die Ereignisse vom Mittwoch zum Nachlesen: +++

Den aktuellen Ticker (vom 2.April) finden Sie hier:

Die Meldungen im Einzelnen - Alle Zeiten in MESZ

22.32 Uhr - In Kalifornien bleiben die Schulen wegen Corona bis zum Sommer geschlossen. Dies teilte der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom mit. Der Unterricht werde online fortgeführt. In dem US-Westküstenstaat sind rund sechs Millionen Schüler von der Regelung betroffen. Das laufende Schuljahr geht in den meisten Bezirken Mitte Juni zuende.

22.18 Uhr -  Die UN-Klimakonferenz wird wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. Das teilte die britische Regierung mit. Die Konferenz sollte eigentlich im November im schottischen Glasgow stattfinden. Ein neuer Termin soll für 2021 vereinbart werden.

21.50 Uhr - Wegen des weitgehend eingestellten Flugbetriebs meldet die Lufthansa Kurzarbeit für knapp zwei Drittel ihrer Beschäftigten an. Im gesamten Konzern weltweit habe die Lufthansa für 87.000 Mitarbeiter zwischen März und April Kurzarbeit beantragt oder werde dies noch tun, sagte ein Unternehmenssprecher. Im vorigen Jahr lag die Zahl der Beschäftigten bei rund 138.000.

21.15 Uhr - In den USA hat die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle die Marke von 200.000 überschritten. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität wurden mehr als 203.000 Infektionsfälle gemeldet. Demnach gibt es bereits mehr als 4400 Tote. Die Schwelle von 100.000 Infektionen war am Freitag überschritten worden, damit hat sich die Zahl binnen fünf Tagen verdoppelt. Die USA sind inzwischen mit großem Abstand das Land mit den meisten bestätigten Infektionen weltweit. Allerdings liegt das vor allem daran, dass in den USA inzwischen umfassend getestet wird.

21.01 Uhr - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigt eine allgemeine Atemschutzmaskenpflicht in der Öffentlichkeit an. Wenn keine Maske verfügbar sei, könne improvisiert werden, sagt er im Fernsehen. Zudem rief Netanjahu die Anhänger aller Religionen auf, die anstehenden Feiertage nur im engsten Familienkreis zu begehen. In Israel sind mehr als 6000 Erkrankungen und 25 Todesfälle gemeldet.

20.46 Uhr - Frankreich meldet als viertes Land mehr als 4000 Tote durch das Coronavirus. Die Zahl sei auf 4032 von 3523 gestiegen, sagt ein Regierungsvertreter. Erfasst werden dabei bislang nur Erkrankte, die im Krankenhaus verstorben sind. Bald sollen auch die in Altersheimen Gestorbenen hinzugezählt werden. Die Zahl der bekannten Erkrankungen stieg auf 56.989 nach zuletzt 52.128.

20.30 Uhr - Die Zahl der Toten in der Türkei ist nach Angaben von Gesundheitsminister Fahrettin Koca um 63 auf 277 gestiegen. Das ist die bislang stärkste Zunahme. Es gebe 2148 neue bestätigte Fälle, insgesamt damit 15.679. Alle 81 Provinzen des Landes seien inzwischen betroffen, 60 Prozent der Fälle seien dabei in Istanbul nachgewiesen worden.

20.16 Uhr - Aus Furcht vor einer Verschärfung der Coronavirus-Krise fliehen Anleger erneut aus dem US-Aktienmarkt. Die Leitindizes Dow Jones und S&P 500 brachen am Mittwoch um jeweils etwa vier Prozent auf 21.028 und 2474 Punkte ein. Damit setzten sie ihre Talfahrt der vergangenen Monate fort, die beiden das schwärzeste erste Quartal ihrer Geschichte eingebrockt hatte.

20.07 Uhr - Kremlchef Wladimir Putin hat in der Corona-Krise den Weg freigemacht für massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Russland. Der Präsident unterzeichnete mehrere Gesetzesvorlagen, darunter auch eine Vollmacht für die Regierung, im ganzen Land den Ausnahmezustand zu verhängen. In Kraft traten durch Putins Unterschrift auch die vom Parlament beschlossenen Gesetze für schärfere Strafen bei Verstößen gegen die Quarantänevorschriften und wegen der Verbreitung von Falschnachrichten. Möglich sind nun hohe Geld- und Haftstrafen.

Coronavirus Russland Moskau Präsident Putin besucht Krankenhaus

Präsident Wladimir Putin bei einem Besuch eines Krankenhaus für Coronavirus-Patienten bei Moskau

19.56 Uhr - Im besonders heftig von der Corona-Krise getroffenen US-Bundesstaat New York halten sich die Bürger nach Ansicht von Gouverneur Andrew Cuomo nicht streng genug an die weitreichenden Kontaktbeschränkungen. Dies gelte vor allem für junge Leute. Er kündigte an, deshalb die Spielplätze in New York City zu schließen. Derweil stieg die Opferzahl an einem Tag um 391 auf mehr als 1900. Die Zahl der bestätigten Infektionen lag bei rund 84.000 - das sind 9000 mehr als am Dienstag. Mehr als 12.000 Patienten liegen im Krankenhaus.

19.33 Uhr - Die Bundeswehr hat vier weitere Intensivpatienten aus Bergamo nach Köln ausgeflogen. Die Kranken würden auf mehrere zivile Hospitäler im Großraum Köln verteilt, sagt ein Sprecher der Luftwaffe. Zwei weitere Patienten, die ursprünglich ebenfalls ausgeflogen werden sollten, seien nicht stabil genug für den Lufttransport gewesen.

19.25 Uhr - Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders fordert den Bundesstaat Wisconsin auf, wegen der Coronavirus-Epidemie die für Dienstag geplante Vorwahl zu verschieben. Bereits 15 andere Bundesstaaten hätten entsprechend auf den Rat der Gesundheitsexperten gehört, erklärt er. Sanders liegt bei den Demokraten hinter Joe Biden. Die Präsidentenwahl findet Anfang November statt.

19.14 Uhr - Bundesfinanzminister Olaf Scholz plädiert einer Zeitung zufolge für europäische Hilfsmaßnahmen von mindestens 200 Milliarden Euro. Rund 100 Milliarden Euro sollten dabei für Kredite genutzt werden, mit denen der Euro-Rettungsschirm (ESM) notleidenden Euro-Staaten wie Italien helfen kann, berichtet das "Handelsblatt" vorab unter Berufung auf Regierungskreise. Scholz wolle zudem, dass die Europäische Investitionsbank (EIB) rund 50 Milliarden Euro einsetzt. Hinzu kämmen 50 bis 100 Milliarden Euro für eine neue EU-Arbeitslosenrückversicherung, die Kurzarbeit finanzieren soll.

19.01 Uhr - Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof sucht angesichts der Umsatzeinbrüche durch die Corona-Pandemie Rettung in einem Schutzschirmverfahren. Dem Antrag des Unternehmens auf Einleitung des Verfahrens sei vom Amtsgericht Essen stattgegeben worden, teilte der Konzern mit. Das Schutzschirmverfahren schützt angeschlagene Unternehmen vor dem Zugriff der Gläubiger, ohne dass die Betriebe bereits Insolvenz anmelden müssen. Galeria Karstadt Kaufhof beschäftigt bundesweit mehr als 28.000 Mitarbeiter und verliert durch die Schließung der Warenhäuser seit dem 18. März jede Woche mehr als 80 Millionen Euro Umsatz.

18.54 Uhr - In Italien hat sich die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf 4782 erhöht von 4053 tags zuvor. Die Gesamtzahl der festgestellten Infektionen steigt nach Angaben des Zivilschutzes auf 110.574. Die Zahl der Todesfälle legt um 727 auf 13.155 zu. Das ist in absoluten Zahlen der geringste Anstieg seit dem 26. März.

18.48 Uhr - Wissenschaftler der EU-Kommission haben ein Kontrollmaterial für Coronavirus-Tests entwickelt. Labore können damit überprüfen, ob ihre Virus-Tests ordnungsgemäß funktionieren, wie die Gemeinsame Forschungsstelle der EU-Kommission mitteilte. Das Kontrollmaterial soll vor allem eingesetzt werden, um falsche Negativbefunde bei Infizierten zu vermeiden. Bei einer Erhebung im Januar hatten die EU-Wissenschaftler einen Mangel an Kontrollmaterialien in den Laboren festgestellt. Um Abhilfe zu schaffen, stehen nun 3000 Proben für den Versand an Testlabors in der EU bereit. Da ein Probenröhrchen ausreicht, um bis zu 20.000 Tests zu überprüfen, können damit bis zu 60 Millionen Tests überprüft werden.

18.32 Uhr - Im europäischen Streit über eine gemeinsame Schuldenaufnahme wegen der Corona-Krise schlägt Frankreich einen neuen EU-Rettungsfonds vor. Diese Einrichtung könnte auf fünf oder zehn Jahre befristet werden und vor allem auf die wirtschaftliche Erholung abzielen. Das machte Finanzminister Bruno Le Maire in der der britischen Tagezeitung "The Financial Times" deutlich. Der Streit über sogenannte Corona-Bonds - also gemeinsame europäische Anleihen - entzweit bisher die EU-Staaten. Italien, Spanien, Frankreich und andere fordern sie vehement, Deutschland und andere Länder sind dagegen.

18.09 Uhr - Die Niederlande wollen deutsche und andere ausländische Touristen von Einreisen über die Ostertage abhalten. Wie das geschehen soll, werde die Regierung am Donnerstag auf einer Corona-Krisensitzung erörtern, sagte Ministerpräsident Mark Rutte im Parlament. Die Regierung teile die Sorge der Abgeordneten, dass über die Feiertage viele Ausländer ins Land kommen könnten. Vor allem bei Deutschen seien solche Osterausflüge beliebt. Rutte appellierte zugleich an die Niederländer, trotz des erwarteten warmen Wetters zu Hause zu bleiben und auf Fahrten durch das Land zu verzichten.

Global Ideas Niederlande Dünen

Einsame Dünen in den Niederlanden

17.42 Uhr - Das für Ende Juni geplante Tennis-Turnier von Wimbledon ist für dieses Jahr abgesagt. Die Entscheidung sei "mit tiefem Bedauern" wegen der Coronavirus-Pandemie getroffen worden, teilt der All England Lawn Tennis Club (AELTC) mit. Es ist das erste Mal seit 75 Jahren, dass das Turnier nicht
stattfindet.

17.26 Uhr - Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus sind Flüge aus dem Iran nach Deutschland ab sofort untersagt. "Wir legen uns in Deutschland in der Epidemie scharfe Beschränkungen auf, da können wir Flüge aus diesem Hochrisikogebiet nicht zulassen", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn der Deutschen Presse-Agentur. Die Anordnung erließ er auf Basis des Infektionsschutzgesetzes, das dem Bund befristet mehr Kompetenzen bei der Bekämpfung der Epidemie gibt. Zur Begründung verwies er auch darauf, dass das Geschehen im Iran sehr intransparent sei.

16.50 Uhr - Bund und Länder wollen keine Schutzmaskenplicht anordnen. "Wir sind alle der Auffassung, dass eine solche Pflicht nicht angezeigt ist", sagt Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier nach Beratungen der Regierungschefs der Länder mit der Bundesregierung.

16.45 Uhr –Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus setzt Litauen den Flug- und Fährverkehr aus. Die Maßnahme gelte nach Angaben von Gesundheitsminister Aurelijus Veryga ab dem 4. April. Ausgenommen von dem Verbot ist eine Fährverbindung zwischen der Ostseestadt Klaipeda und Kiel in Schleswig-Holstein. Für den Warenverkehr bleiben die bereits zuvor für Ausländer geschlossenen Grenzen offen. Litauen verzeichnete bislang 484 bestätigte Infektionen und sieben Todesfälle.

16.26 Uhr – Die Bundesbürger sollen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus die bereits geltenden weitgehenden Kontaktsperren auch über Ostern einhalten.Wie Bund und Länder beschlossen, sollen die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum reduziert werden Das gelte vorerst bis zum 19. April, teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer mit. "Eine Pandemie kennt keine Feiertage", sagte Merkel. 

16.19 Uhr – Der Europäische Fußballverband UEFA hat Spiele der Champions League und der Europa League zunächst ausgesetzt. Auch alle Länderspiele würden verschoben, die für Juni geplant waren, twittert der Verband. Das gelte auch für die Playoff-Spiele zur Qualifikation für die Europameisterschaften. Die Endrunde war bereits vom Sommer 2020 auf den Sommer 2021 verschoben worden.

16.09 Uhr – Fangruppen zweier weißrussischer Fußballvereine haben ihre Anhänger dazu aufgerufen, wegen der Pandemie nicht mehr zu den Spielen zu gehen. Anders als im übrigen Europa pausiert der Sport in der Ex-Sowjetrepublik nicht. Auch in anderen Sportarten gibt es Wettkämpfe. Präsident Alexander Lukaschenko hatte zuletzt die Gefahr einer Ansteckung heruntergespielt.

16.00 Uhr – Bund und Länder wollen die bestehenden Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Krise mindestens bis zum Ende der Osterferien verlängern. Die Bürger seien weiter angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, heißt es in einer Beschlussvorlage für die Telefonkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel  mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer, die mehreren Medien vorliegt. Die Bürger werden demnach aufgefordert, "generell auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten zu verzichten".

15.51 Uhr – Der Innenexperte der Bundestagsfraktion der Grünen, Konstantin von Notz, hält das sogenannte Tracking grundsätzlich für ein gutes Mittel im Kampf gegen das Coronavirus. Der DW sagte von Notz, es gehe nicht darum, Infizierte zu tracken. Sondern es gehe darum, "auf freiwilliger Basis - so zumindest ist unsere Forderung - eine Applikation auf seinem Handy hat, die Kontaktdaten von Leuten speichert, die diese App auch haben."

15.47 Uhr - In Großbritannien gibt die Regierung einen Anstieg der Totenzahl um 560 auf 2350 bekannt. Die Zahl der bestätigten Infektionen wuchs auf knapp 29.500 von gut 25.000 tags zuvor.

15.14 Uhr - 1,5 Millionen Israelis haben freiwillig eine App auf ihren Handys installiert, mit der Kontakte mit dem Coronavirus gemeldet werden sollen. 50.000 Menschen haben in der ersten Woche per App mitgeteilt, dass sie sich in Quarantäne begeben haben, sagt ein Regierungsvertreter. Die Verbreitung der App sei aber noch nicht ausreichend für eine Überwachung der Epidemie.

15.09 Uhr – Nachdem sich die ungarische Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban unbeschränkte Vollmachten in der Corona-Krise gesichert hatte, will sie jetzt auch Kompetenzen der Bürgermeister beschneiden. Orbans Stellvertreter Zsolt Semjen brachte im Parlament den Entwurf eines Gesetzes ein, das in Zeiten des Notstands den gewählten Bürgermeistern Entscheidungsbefugnisse entzieht und auf sogenannte Schutzkommissionen überträgt. Viele Städte werden von Bürgermeistern regiert, die nicht der Fidesz-Bewegung Orbans angehören.

14.55 Uhr – In der Schweiz sind bisher 378 Menschen an Covid-19 gestorben, wie die Behörden mitteilen. Die Zahl der Infektionen sei auf mehr als 17.100 geklettert.

 14.47 Uhr – Der Mangel an Toilettenpapier in der Corona-Krise hat auch in Australien ein Problem verschärft: Nach Angaben der Wasserbehörde von Sydney gab es zuletzt deutlich mehr verstopfte Abwasserrohre. Das liege daran, dass mehr Feuchttücher und andere Materialien durch die Toilette gespült würden. Wie in vielen anderen Ländern wird auch in Australien Klopapier gehamstert.

14.33 Uhr – Der Sportartikelhersteller Adidas hat sich für die Ankündigung entschuldigt, keine Miete mehr für geschlossene Läden zu zahlen. In einer Pressemitteilung heißt es, "wir haben unseren Vermieter_innen die Miete für April bezahlt. Fairness und Teamgeist sind seit jeher eng mit adidas verknüpft und sollen es auch bleiben". Die Ankündigung hatte heftige Proteste und Boykottaufrufe ausgelöst.

14.14 Uhr - Die Zahl der Todesfälle in den Niederlanden durch das Coronavirus ist um 134 auf 1.173 gestiegen. Wie die Gesundheitsbehörden weiter mitteilten, stiegen die bestätigten Fälle um gut tausend auf 13.600.

13.46 Uhr - Die Bundesregierung hat in den vergangenen zwei Wochen die Rückholung von 187.000 Reisenden organisiert. Dabei seien auch 3000 Bürger aus anderen EU-Ländern mitgenommen worden, sagt eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Die Menschen seien aus 45 Ländern abgeholt worden. In Neuseeland befinde sich mit etwa 12.000 noch das größte deutsche Kontingent. Auch in Südafrika und Thailand säßen noch Tausende fest.

13.43 Uhr - Die Bundesregierung setzt große Hoffnungen in eine App zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten, die derzeit getestet wird. Die Regierung suche "mit Hochdruck" gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut nach einer Lösung, die für Deutschland funktionieren könne, sagte eine Regierungssprecherin. Sie betonte, diese App könnte grenzüberschreitend in Europa funktionieren. 

13.27 Uhr - Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat Afrikas Regierungen davor gewarnt, die Corona-Krise für die Beschneidung der Pressefreiheit auszunutzen. Medienschaffende, die über die Ausbreitung des Virus berichteten, seien in mehreren Ländern der Region zur Zielscheibe von "Zensur, Einschüchterung und körperlicher Gewalt geworden", hieß es in einer Erklärung. Danach kam es zuletzt auch zu gewaltsamen Übergriffen auf Journalisten, die über Ausgangsbeschränkungen berichteten, etwa im Senegal, im Kongo und in Uganda.

13.16 Uhr - Die EU-Kommission will mit einem neuen Kurzarbeiter-Modell nach deutschem Vorbild europaweit Arbeitsplätze sichern. "Die Unternehmen zahlen ihren Mitarbeitern Löhne und Gehälter, auch wenn sie im Moment kein Geld verdienen. Europa kommt ihnen jetzt mit einer neuen Initiative zu Hilfe", sagt Kommissionschefin Ursula von der Leyen in einer Videobotschaft. Wie die Initiative finanziert werden soll, sagte sie nicht.

13.16 Uhr - Bei der staatlichen KfW-Bank sind bis Dienstagabend Kreditanträge im Volumen von knapp neun Milliarden Euro eingegangen. Insgesamt liegen der KfW nun 1833 Anfragen vor, mehr als 98 Prozent davon entfallen auf Anträge im Volumen von weniger als drei Millionen Euro, wie das deutsche Institut mitteilt. Sieben Anträge haben danach ein Kreditvolumen von über 100 Millionen Euro, bei 16 liegt es zwischen zehn und 100 Millionen Euro.

12.50 Uhr - Trotz eines Mangels an Schutzausrüstung im eigenen Land hat Indien 90 Tonnen Hilfsgüter nach Serbien geschickt, darunter auch Schutzkleidung, Handschuhe und Masken. Dies wurde bekannt, nachdem die UN-Entwicklungsagentur UNDP darüber twitterte und indische Medien berichteten. Die serbische Regierung hat laut UNDP das Material gekauft und die EU die Transportkosten übernommen. In Indien helfen sich Ärzte und Krankenpfleger in einigen Teilen des Landes nach Medienberichten mit Regenmänteln aus, weil Schutzkleidung fehlt.

12.36 Uhr - Japans Ministerpräsident Shinzo Abe will Ausländern aus 73 Staaten die Einreise verwehren. Japanische Staatsbürger, die aus diesen Ländern zurückkehren, würden für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt.

12.27 Uhr - In Österreich haben Supermärkte mit der Verteilung von Schutzmasken an ihre Kunden begonnen. Damit wollen sie sicherstellen, dass zum Inkrafttreten der Maskenpflicht in Supermärkten am kommenden Montag alle Kunden entsprechend ausgerüstet sind. Allerdings verfügten am Mittwoch nicht alle Ketten über ausreichend Schutzmasken. In Österreich gibt es offiziell 10.400 Infizierte und 128 Tote.

12.24 Uhr - Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hält einen Anstieg von innerfamiliärer Gewalt und sexueller Übergriffe gegen Kinder für wahrscheinlich. Durch die restriktiven Maßnahmen seien den Kindern auch temporäre Flucht- und vor allem Hilfemöglichkeiten wie Schule, Sportvereine und andere Freizeiteinrichtungen verwehrt. "Damit fallen auch Orte weg, an denen Missbrauch entdeckt werden könnte", so der Missbrauchsbeauftragte.

12.14 Uhr -  Im Iran ist die Zahl der Toten binnen 24 Stunden um 138 auf über 3000 gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium weiter mitteilte, legte die Zahl der Infektionen um ein fünftel auf 15.473 zu.

12.12 Uhr - Die Regierung in Südkorea bekommt immer mehr Anfragen aus aller Welt für eine Unterstützung bei Coronavirus-Tests. Bislang hätten sich 121 Länder gemeldet, und die Zahl steige "von Tag zu Tag", sagt ein Vertreter des Außenministeriums. Dabei gehe es um die Erfahrungen, die Südkorea als einer der als ersten betroffenen Staaten nach China gesammelt habe. In Südkorea sind nur knapp 10.000 Menschen infiziert und 165 gestorben.

11.54 Uhr In Spanien ist die Zahl der Virus-Toten sprunghaft um knapp 900 auf mehr als 9000 gestiegen. Binnen eines Tages seien auch deutlich mehr Infektionen bestätigt worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Die Zahl sei von 94.500 am Dienstag auf jetzt 102.000 geklettert.

11.50 Uhr – Die Reederei Holland America Line hat vor weiteren Corona-Toten auf dem Kreuzfahrtschiff "Zaandam" gewarnt, wenn dieses nicht bald im US-Bundesstaat Florida anlegen darf. Vier Gäste seien bereits gestorben, schrieb Reederei-Chef Orlando Ashford. Floridas Gouverneur Ron DeSantis hatte ein Andocken der "Zaandam" und seines Schwesterschiffes "Rotterdam" im Hafen von Fort Lauderdale abgelehnt. An Bord der "Zaandam" sind der Reederei zufolge noch rund 450 Passagiere und 600 Besatzungsmitglieder. Bei knapp 200 von ihnen seien grippe-ähnliche Symptome aufgetreten.

11.31 Uhr - Die für 29. August geplante Parlamentswahl in Äthiopien ist wegen der Pandemie verschoben worden. Ein neuer Termin werde nach dem Ende der Krise bekanntgegeben, kündigte die Vorsitzende der Wahlkommission, Birtukan Mideska, an. Die ab April vorgesehene Wählerregistrierung und der ab Mai geplante Wahlkampf ließen sich nicht mit den Vorsichtsmaßnahmen gegen das Virus vereinbaren, sagte sie zur Begründung.

11.19 Uhr – Im Ballungsraum Paris spitzt sich die Lage in den Krankenhäusern zu. Es gebe 1200 Intensivbetten, aber 2700 Patienten auf der Intensivstation, sagte Aurélien Rousseau, Direktorin der regionalen Gesundheitsbehörde Île de France. An diesem Mittwoch sollen zwei Sonderzüge deswegen Covid-19-Patienten aus dem Ballungsraum in Krankenhäuser in die westfranzösische Region Bretagne bringen.

11.07 Uhr –Jetzt werden auch in Schweden mehrere Ski-Anlagen geschlossen. Der Betreiber Skistar teilte mit, dass die Saison in Sälen, Vemdalen und Åre am 6. April vorzeitig beendet werde. Damit folge man dem Rat der Gesundheitsbehörden. Andere Lifte im Norden blieben aber weiter geöffnet. Während viele Länder Ansammlungen vieler Menschen verbieten, fährt Schweden bislang einen anderen Kurs. Es wird lediglich empfohlen, voneinander Abstand zu halten und von zu Hause aus zu arbeiten. In Schweden sind mehr als 4400 Infizierte registriert, 180 starben.

10.59 Uhr – In Indonesien hat es nach Angaben der Regierung 149 neue Corona-Infektionen gegeben. Damit stieg die Zahl der Infizierten auf 1677. Die Zahl der Toten habe sich um 21 auf 157 erhöht, teilte das Gesundheitsministerium mit.

10.54 Uhr – Frankreichs Innenminister Christophe Castaner hat vor den Oster-Feiertagen betont, dass angesichts der Pandemie nicht verreist werden sollte. Um Reisen zu verhindern, werde es verstärkte Kontrollen geben. In Frankreich gilt seit gut zwei Wochen eine strenge Ausgangsbeschränkung, die polizeilich überwacht wird. In Frankreich gibt es laut der Johns-Hopkins-Universität knapp 53.000 Infizierte und 3500 Tote.

10.25 Uhr – Die britische Regierung stellt die Bevölkerung auf schwierige Zeiten ein. Wohnungsbauminister Robert Jenrick sagte, die Zahl der Todesfälle werde sich wohl noch verschlimmern, bevor sie sich verbessere. Aber wenn sich alle an die Schutzmaßnahmen hielten, könne die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden. Aus Großbritannien werden 25.500 Infizierte und knapp 1800 Tote gemeldet.

England London | Das London Eye Riesenrad leuchtet Blau als Zeichen der Solidarität mit der NHS

Das London Eye Riesenrad leuchtet Blau als Zeichen der Solidarität mit den medizinischen Helfern

10.25 Uhr – Mehrere Länder wollen Aprilscherze im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie unter Strafe stellen. Die Regierungen Indiens, Taiwans und Thailands verbreiteten entsprechende Warnungen. Auch viele Unternehmen verzichten dieses Jahr auf die Tradition zum 1. April. Google, das für seine Aprilscherze bekannt ist, nehme in diesem Jahr "aus Respekt für all jene, die gegen die Covid-19-Pandemie kämpfen", davon Abstand, zitierte das Magazin "Business Insider" aus einer E-Mail an die Google-Mitarbeiter.

10.13 Uhr – Die Regierung Italiens verlängert die Ausgangsbeschränkungen für die 60 Millionen Bürger bis zum 13. April. Das kündigte Gesundheitsminister Roberto Speranza an. Italien ist das am schwersten in Europa von der Covid-19-Krankheit betroffene Land. Die Zahl der Menschen, die positiv getestet wurden, liegt bei über 105.000, mehr als 12.000 Menschen sind gestorben.

Coronavirus - Flughafen München

Flugzeuge am Boden, Kurzarbeit bei den Fluglinien

9.47 Uhr - Wegen des weitgehend eingestellten Flugbetriebs meldet die Lufthansa Kurzarbeit für knapp zwei Drittel ihrer Beschäftigten an. Weltweit habe man für 87.000 Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt oder werde dies noch tun, sagte ein Unternehmenssprecher. Etwa 700 der rund 760 Lufthansa-Maschinen sind derzeit am Boden.

9.38 Uhr - Die Führung in Russland hilft den USA im Kampf gegen das Coronavirus. Ein Militärflugzeug mit einer Lieferung medizinischer Ausrüstung und Atemschutzmasken startet in der Nähe von Moskau, wie das russische Staatsfernsehen berichtet. Präsident Wladimir Putin hatte US-Präsident Donald Trump die Unterstützung angeboten.

9.15 Uhr - In den USA ist die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus auf über 4000 gestiegen. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität hat sich die Zahl der Todesopfer innerhalb von vier Tagen mehr als verdoppelt. Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle stieg danach auf knapp 190.000 - dies ist die weltweit höchste Zahl an Ansteckungen. Die US-Regierung rechnet laut einer jüngsten Schätzung inzwischen damit, dass bis zu 240.000 Menschen im Land an dem neuartigen Erreger sterben könnten.

9.07 Uhr - Die Niederlande haben die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bis zum 28. April verlängert. "Wir haben es noch lange nicht geschafft», warnte Premier Mark Rutte. Schulen, Museen, Restaurants und Cafés bleiben geschlossen, öffentliche Veranstaltungen verboten. Bürger sollen soweit es geht, zu Hause zu bleiben.

8.44 Uhr - Saudi-Arabien appelliert an Muslime in aller Welt, vorerst keine Vorbereitungen für die Pilgerfahrt nach Mekka in diesem Sommer zu treffen. Zunächst müsse das Ausmaß der Folgen der Coronavirus-Pandemie klarer werden, sagte der für die Wallfahrt Hadsch zuständige Minister Muhammad Saleh bin Taher Banten der staatlichen Nachrichtenagentur SPA.

8.31 Uhr - Taiwan will zehn Millionen Schutzmasken an die am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder spenden. Die Inselrepublik werde sieben Milionen Masken in elf europäische Länder schicken, darunter Italien, Spanien und Deutschland, bestätigte das Außenministerium in Taipeh der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die USA werden demnach zwei Millionen Masken erhalten.

8.22 Uhr - Eine starke Nachfrage nach Waren des täglichen Bedarfs hat den deutschen Einzelhändlern zu Beginn der Corona-Krise einen Umsatzsprung beschert. Ihre Einnahmen wuchsen im Februar um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und damit so kräftig wie seit knapp anderthalb Jahren nicht mehr, wie das Statistische Bundesamtmitteilte.

8.06 Uhr - Trotz der Grenzschließungen will Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ausländischen Erntehelfern den Weg nach Deutschland ebnen. "Wir werden auf Saisonarbeitskräfte nicht verzichten können“, sagte die CDU-Politikerin in der ARD. Auf EU-Ebene gibt es seit Montag Bestrebungen, Erntehelfer ebenfalls als systemrelevant einzustufen.

Kontrollpersonal im Bahnhof von Chinas Corona-Hotspot Wuhan (Foto:Getty Images/AFP/H. Retamal)

Kontrollpersonal im Bahnhof von Chinas Corona-Hotspot Wuhan

7.48 Uhr - In China ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Vergleich zum Vortag wegen einer neuen Zählweise wieder gestiegen. Wie aus den Daten der Pekinger Gesundheitskommission hervorgeht, wurden erstmals auch solche Menschen in die offizielle Statistik aufgenommen, die zwar positiv auf das neue Virus getestet wurden, aber keine Symptome zeigten. Laut der Kommission gab es im Vergleich zum Vortag 130 neue Nachweise dieser Art. 

7.30 Uhr - In den Streit um die Corona-Bonds kommt möglicherweise Bewegung. SPD-Chef Norbert Walter-Borjans erklärte im Deutschlandfunk, er sei dafür, "diesen Weg offenzulassen". Er verwies darauf, dass Europa "im Moment ein Problem mit der Solidarität habe". Vor allem das hochverschuldete Italien dringt auf die Schaffung von Corona-Bonds, um von günstigeren Zinsen profitieren zu können. Die Bundeskanzlerin lehnt das bislang ab.

7.00 Uhr - Die "Financial Times" hat einem gemeinsamen Namensartikel von fünf Staatschefs veröffentlicht. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine vier Kollegen rufen darin zur Bildung einer "globalen Allianz“ gegen die Coronavirus-Pandemie auf. Der Text ist außerdem von Jordaniens König Abdullah II., der Präsidentin Singapurs, Halimah Yacob, der Präsidentin Äthiopiens, Sahle-Work Zewde und vom Präsidenten Ecuadors, Lenin Moreno Garces, unterzeichnet.

6.58 Uhr -  Die deutschen Sozialdemokraten ziehen zur Bewältigung der finanzpolitischen Folgen der Corona-Krise eine Vermögensabgabe in Erwägung. Eine einmalige Abgabe durch besonders wohlhabende Bürger sei "eine der Möglichkeiten, die Staatsfinanzen nach der Krise wieder in Ordnung zu bringen", betonte SPD-Chefin Saskia Esken. Eine "faire Lastenverteilung" könne für die SPD nur bedeuten, "dass sich die starken Schultern in Deutschland auch stark beteiligen".

6.25 Uhr - In Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Zahl der bestätigten Infektionen auf 67.366 gestiegen. Insgesamt seien bislang 732 Menschen infolge einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben. Im Vergleich zum Vortag wurden 5453 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Todesopfer stieg um 149.

Der US-Flugzeugträger USS Theodore Roosevelt (Foto: picture-alliance/dpa/AP/B. Marquez)

Der US-Flugzeugträger "USS Theodore Roosevelt"

5.41 Uhr - Trotz Alarms durch den Kapitän eines US-Flugzeugträgers, auf dem sich das Coronavirus ausgebreitet hat, hat Verteidigungsminister Mark Esper die Evakuierung des Schiffs verweigert. Der Punkt, an dem die "USS Theodore Roosevelt" evakuiert werden müsse, sei nicht erreicht, sagte Esper im US-Sender CBS. Stattdessen würden zusätzliches medizinisches Personal und weitere Test-Sets auf das Schiff geschickt. Niemand auf dem Flugzeugträger sei "ernsthaft krank", betonte Esper. Kapitän Brett Crozier hatte hingegen in einem Brief Alarm geschlagen und um die Evakuierung des Schiffs mit mehr als 4000 Besatzungsmitgliedern gebeten. 

5.35 Uhr -  Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat seinen Ton im Hinblick auf das Coronavirus geändert, nachdem er es wochenlang heruntergespielt und Einschränkungen des öffentlichen Lebens kritisiert hatte. "Das Virus ist eine Realität. Wir stehen vor einer der größten Herausforderungen unserer Generation", sagte Bolsonaro in einer Fernsehansprache - der vierten zur Corona-Krise, in der er sich ungewohnt empathisch gab. Erneut betonte der Staatschef, dass er sich Sorgen um das Leben und auch um den Erhalt der Arbeitsplätze mache. Das Mittel gegen die Pandemie könne jedoch nicht schlimmer sein als deren Auswirkungen.

Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro: Das Virus ist eine Realität (Foto: Reuters/U. Marcelino)

Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro: "Das Virus ist eine Realität"

5.17 Uhr - Kalifornien will wegen der Corona-Krise vorzeitig bis zu 3500 Häftlinge aus den Gefängnissen entlassen. Nach Mitteilung der Gefängnisbehörde haben sich nachweislich vier Insassen und 25 Angestellte mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Zur Entlastung der Anstalten wolle man unter anderem Inhaftierte mit geringen Reststrafen auf Bewährung freilassen. Ausgenommen seien Gefangene, die wegen Gewaltverbrechen, häuslicher Gewalt oder Sexualstraftaten einsäßen. Mit mehr als 120.000 Insassen sind die Gefängnisse in dem US-Westküstenstaat stark überfüllt.

mm/ml/sti (afp, ap, dpa, rtr, epd, kna, sid, RKI, Johns-Hopkins-Universität) 

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