China startet mit mühevollem Sieg | Sport | DW | 07.01.2019
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Vorrunde

China startet mit mühevollem Sieg

Es ist ein ruckeliger, aber erfolgreicher Start für Chinas Nationalteam in den Asian Cup 2019. Gegen Außenseiter Kirgisistan hat das Team allerdings Startschwierigkeiten. Auch Südkorea und der Iran sammeln drei Punkte.

China hat mit einem 2:1 (0:1) gegen Kirgisistan am Montag im Khalifa-bin-Zayed-Stadion in Al Ain einen perfekten Start in Gruppe C beim Fußball-Asien Cup 2019 gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Marcelo Lippi tat sich anfänglich allerdings schwer gegen die passsicher und selbstbewusst auftretenden Kirgisen.

Gerade im Angriff suchte Lippi noch während des Spiels nach einer Lösung, weil Jin Jingdao sich kaum durchsetzen konnte. Mit Yu Dabao kam mehr Schwung in die chinesische Offensive. Allerdings hatten die Kirgisen durch Vitalij Lux (26. Minute) die erste große Möglichkeit, der Offensivspieler vergab aber. Die Kirgisen hielten den Druck in der Folge hoch und krönten ihr gutes Spiel mit der Führung. Akhlidin Israilov traf drei Minuten vor der Pause gegen die hoch favorisierten Chinesen.

Doch die Freude der Kirgisen währte nicht lange. Torhüter Pavel Matiash unterlief ein folgenschwerer Fehler und produzierte ein Eigentor zum 1:1 (50.). Danach kam das Lippi-Team dann besser in die Partie und brachte die Kirgisen immer mehr in Bedrängnis. Yu Dabao nutzte nach 78 Minuten einen weiteren Fehler in der nun nachlassenden kirgisischen Abwehr und machte damit den Erfolg der Chinesen perfekt.

Südkorea setzt sich knapp durch

Südkoreas Hwang Hee-Chan (l.)am Ball (Foto: picture-alliance/AP Photo/K. Jebreili)

Südkoreas Hwang Hee-Chan (l.) kontrolliert artistisch den Ball

Im zweiten Spiel der Gruppe C, das im Al-Maktoum-Stadiion in Dubai ausgetragen wurde, setzte sich Südkorea mit 1:0 (0:0) gegen die Philippinen durch. Die Südkoreaner waren von Beginn an das spielbestimmende Team, verpassten es in der ersten Hälfte allerdings, aus ihrer Vielzahl von Tormöglichkeiten Profit zu schlagen.

Die Philippinen, bei denen unter anderem Zweitligaprofi John-Patrick Strauß (Erzgebirge Aue) zum Einsatz kam, kamen über eine Außenseiterrolle nicht hinaus und waren den Südkoreanern in vielen Belangen unterlegen. Nach 67 Minuten nutzte Hwang Ui-Jon eine der Möglichkeiten für Südkorea zur Führung. In der Schlussphase drängten die Philippinen zwar nochmal auf den Ausgleich, aber Südkoreas Abwehr war nicht mehr zu überwinden. Die Südkoreaner brachten die Partie über die Zeit.

Iran feiert Kantersieg

Irans Mittelfeldspieler Ashkan Dejagah (l.) feiert mit seinem Teamkollegen Ramin Rezaeian das zweite Tor (Foto: picture-alliance/dpa/H. Ammar)

Irans Mittelfeldspieler Ashkan Dejagah (l.) feiert mit seinem Teamkollegen Ramin Rezaeian das zweite Tor

Im ersten Spiel der Gruppe D sorgte WM-Teilnehmer Iran mit einem 5:0 (3:0) über den Jemen für den bisher höchsten Sieg des Titelkampfes. Flügelstürmer Mehdi Taremi zeichnete sich innerhalb von 13 Minuten als zweifacher Torschütze aus (12./25.). Die weiteren Treffer erzielten der Jeminiter Saoud Al-Sowadi per Eigentor (23.), Sardar Azmoun (53.) und Saman Ghoddos (78.). Bei den Iranern setzte der frühere Wolfsburg-und Hertha-Profi Ashkan Dejagah im Mittelfeld die Akzente.

jst/ck (Fox Sports Asia, AFC, dpa)

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