Chile atmet auf | Fokus Amerika | DW | 23.08.2010
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Fokus Amerika

Chile atmet auf

Wie ein Wunder - Lebenszeichen von verschütteten Bergleuten+++Frust oder Hilfe? - der Entschädigungsfonds für Opfer der Ölkatastrophe läuft an+++Kein Rapper für Haiti - warum Wyclef Jean nicht Präsident werden darf+++

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Es klingt wie ein Wunder - doch es ist wahr. Vor 17 Tagen gab es in Chile ein Bergbau-Unglück. 33 Arbeiter einer Gold- und Kupfermine im nordchilenischen Copiapó sind am 5. August verschüttet worden. Doch nun kam die fast unglaubliche Nachricht auf einem Zettel, den eine Such-Sonde nach oben beförderte: Sie leben noch. In einem Schutzraum in 700 Meter Tiefe. Ganz Chile atmet auf.

Frust oder Hilfe?

Wieviel Schaden haben die Millionen Liter Öl angerichtet, die über Monate jeden Tag in den Golf von Mexiko strömten? Kann man diesen Schaden beziffern? Reichen 20 Milliarden US-Dollar dafür aus? Das ist jedenfalls die Summe, die der britische Ölkonzern BP in einem Entschädigungsfonds bereitgestellt hat. Ab diesem Montag können die Opfer der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, ihre Ansprüche auf Entschädigung geltend machen.

Kein Rapper für Haiti

Er wollte schillernder Präsident des ärmsten Landes Amerikas werden - der Rapper Wyclef Jean, der zwar in den USA lebt, aber in Haiti geboren ist. Doch das haitianische Wahlkommitee machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Nun will Jean die Absage anfechten. Nach den haitianischen Wahlgesetzen ist das aber nicht möglich.

Redaktion: Anne Herrberg/ Oliver Pieper

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