Chicago - Überleben auf der Schattenseite | DokFilm | DW | 12.07.2019
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DokFilm

Chicago - Überleben auf der Schattenseite

Amerikas drittgrößte Stadt Chicago hat in den letzten zwei Jahren eine Gewaltexplosion erlebt. Mit 650 Schusswaffenopfern weist Chicago deutlich mehr Tote auf als Los Angeles und New York zusammen.

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Es sind vor allem junge schwarze Männer, die sterben in diesem Sumpf aus Gangkriminalität, illegalen Waffen und sozialen Schwierigkeiten. In Chicagos Problemstadtteilen Southside und Englewood geraten immer wieder auch Unbeteiligte wie Kinder oder Teenager zwischen die gewalttätigen Fronten. In den Problemvierteln leben die überwiegend afro-amerikanischen Bewohner mit der täglichen Gefahr - und sind doch nicht bereit, sich damit abzufinden. Die Filmautorin spricht mit Bewohnern und Bewohnerinnen, die sich für ihre Stadt einsetzen, darunter der ehemalige Bandenchef Booney McFowler, Polizeireporter Paul Lapointe und Raydell Lacey, die ihre Tochter und einen Enkel durch die Gewalt verloren hat. Greg Zanis, der "Schreiner der Ermordeten" baut für jeden der Erschossenen ein Kreuz und stellt es auf als Andenken und Trost für deren Familien. Seit 22 Jahren macht er das - und kommt einfach nicht mehr nach: "Waffengewalt ist der Krebs Amerikas", hat Greg erkannt.