Chau aus Vietnam | Lernerporträts - Video | DW | 26.07.2018
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Porträts Internationale Deutscholympiade 2018

Chau aus Vietnam

Deutschland, seine Kultur und seine Sprache sollte man am besten vor Ort kennenlernen: Das ist für die Deutschlehrerin und ihre Schüler essenziell. Denn so können Brücken zwischen Ländern gebaut werden.

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Chau aus Vietnam

Name: Chau

Land: Vietnam

Geburtsjahr: 1985

Beruf: Deutschlehrerin am Goethe-Institut

Das mag ich an der deutschen Sprache:
Die Grammatik, besonders die Deklination, die Konjugation der Verben und allgemein die Struktur der Sprache.

Ich unterrichte Deutsch, weil …
ich nicht nur die Sprache, sondern auch die Kultur liebe.

Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
München, weil München einfach München ist! Außerdem war es die erste Stadt meines ersten Aufenthaltes in Deutschland 2008. Ich habe noch viele Freunde dort.

Mein deutsches Lieblingsessen:
Brezeln mit Butter.

Mein deutsches Lieblingssprichwort:
Ohne Fleiß kein Preis“. Man braucht nicht nur Intelligenz, um eine Sprache zu lernen, sondern man muss sich auch ein bisschen anstrengen.

Meine deutschen Lieblingsbücher:
„Der Vorleser“ und „Der Pianist“. Ich habe viel über die deutsche Geschichte erfahren. Dabei gefallen mir die Bücher besser als deren Verfilmungen.

Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
Natürlich alles, was das Interesse der Deutschlernenden weckt. Auch Programme wie das PASCH-Programm sind sehr hilfreich. Einige meiner Schülerinnen und Schüler waren damit in Deutschland, haben die Kultur, die Sprache kennengelernt. Dadurch haben sie nicht nur selbst ihre Sprachkenntnisse verbessert, sondern waren auch im Unterricht eine große Hilfe, weil sie ihre Erfahrungen weitergeben konnten. Ich sehe sie als Brückenbauer zwischen zwei Ländern.

Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
Vor allem die Artikel.

Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
Dass ich durch Aktivitäten und Wettbewerbe viele deutschlernende Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Regionen Vietnams kennengelernt habe. Und für mich persönlich: die Möglichkeit, an Fortbildungsprogrammen in Deutschland teilzunehmen und mich mit Kolleginnen und Kollegen im DaF-Bereich austauschen zu können.

Dieses Interview entstand im Rahmen der Internationalen Deutscholympiade 2018. Sie wird vom Goethe-Institut gemeinsam mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband veranstaltet.

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