Champions League: Bayern fertigt Atletico ab | Sport-News | DW | 21.10.2020
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Champions League

Champions League: Bayern fertigt Atletico ab

Titelverteidiger FC Bayern startet gegen Atletico Madrid erfolgreich in die Champions-League-Saison. Borussia Mönchengladbach entführt einen Punkt aus dem Spiel bei Inter Mailand.

Auch ohne Serge Gnabry hat der FC Bayern München seine erste Aufgabe der Champions-League-Saison souverän gelöst. Der Titelverteidiger setzte sich gegen den spanischen Traditionsverein Atletico Madrid mit 4:0 (2:0) durch. Kingsley Coman erzielte nach einem feinen Zuspiel von Joshua Kimmich die Führung (28. Minute) für die Bayern und bereitete den zweiten Treffer durch Leon Goretzka (41.) vor. Das schönste Tor des Abends gelang Corentin Tolisso, der den Ball aus fast 25 Metern zum 3:0 (66.) in den rechten oberen Torwinkel jagte. Den Schlusspunkt setzte erneut Coman nach einem Sololauf durch die Atletico-Abwehr (72.).

"Wir haben eine schwere Aufgabe vor der Brust gehabt und haben sie souverän gemeistert", freute sich Bayern-Trainer Hansi Flick im Interview des TV-Senders "Sky". "Ich bin sehr zufrieden." Am Vortag hatten die Bayern bekanntgegeben, dass sich Stürmer Serge Gnabry mit dem Coronavirus infiziert habe. Wegen der hohen Zahl an COVID-19-Infektionen in München waren für das Spiel keine Zuschauer zugelassen worden.

Gladbach verpasst Sieg, weil Lukaku trifft 

Fußball Champions League | Inter Mailand vs. Borussia Mönchengladbach

Romelu Lukaku trifft zum 2:2-Endstand

Auch Inter Mailand fehlte im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach mit dem früheren Dortmunder Verteidiger Achraf Hakimi ein Spieler wegen einer Corona-Infektion. Die Gladbacher entführten beim 2:2 (0:0) einen Punkt aus dem Giuseppe-Meazza-Stadion. Nach torloser erster Halbzeit staubte der belgische Stürmerstar Romelu Lukaku zunächst zum 1:0 (49.) für Inter ab. Ramy Bensebaini verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:1 (63.). Es war der erste echte Schuss des Bundesligisten auf das Tor der Italiener.

Jonas Hofmann gelang in der Schlussphase sogar das 2:1 (84.) für die Borussia, als er nach einem tollen Pass von Florian Neuhaus Inter-Torwart Samir Handanovic tunnelte. Doch dann war erneut Lukaku zur Stelle und drückte den Ball zum 2:2-Endstand (90.) über die Linie. Gladbachs Verteidiger Matthias Ginter ärgerte sich hinterher über den späten Gegentreffer: "Er war vermeidbar. In ein paar Stunden können wir mit dem Punkt leben, aber aktuell fühlt es sich nicht gut an." 

Fehlstart von Borussia Dortmund

Borussia Dortmund war am Dienstag mit einem empfindlichen Dämpfer in die neue Champions-League-Saison gestartet. Nach schwacher Vorstellung verlor der Bundesligist im vermeintlich schwersten Vorrundenspiel bei Lazio Rom verdient mit 1:3 (0:2). Vor 1000 Zuschauern im Stadio Olimpico besiegelten der Ex-Dortmunder Ciro Immobile (6. Minute), Luiz Felipe (23.) und Jean-Daniel Akpa-Akpro (76.) den Fehlstart des BVB. Zu mehr als dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Erling Haaland (71.) reichte es für Dortmund nicht.

Fussball | Champions | League Lazio - Borussia Dortmund

Lange Gesichter bei BVB-Kapitän Marco Reus (l.) und Torjäger Erling Haaland

"Wir haben die ersten Minuten komplett verschlafen", sagte Kapitän Marco Reus nach dem Abpfiff. "Und nach vorne waren wir nicht zielstrebig genug. Das war einfach schlecht." Der BVB steht nun in den kommenden Partien gegen Zenit St. Petersburg (28. Oktober) und beim FC Brügge (4. November) unter Zugzwang.

Angelinos Doppelpack 

Deutlich besser machte es RB Leipzig. Der Bundesliga-Spitzenreiter startete am Dienstag vor 999 Zuschauern mit einem verdienten 2:0 (2:0)-Erfolg gegen den türkischen Meister Istanbul Basaksehir in die Champions-League-Saison. Dem Spanier Angelino gelang ein Doppelpack (16./20.) für die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann. In der zweiten Halbzeit kam Basaksehir besser ins Spiel, die Leipziger ließen nach.

Fußball | Champions League | RB Leipzig vs. Istanbul Basaksehir

Zwei Treffer durch Angelino (2.v.l.)

"Wir haben schon gesehen, dass wir irgendwann müde waren", sagte Nagelsmann. "Aber es geht in einer Phase auch mal nur darum zu gewinnen. Wir hätten für ein schönes Spiel auch nicht mehr Punkte gekriegt. Ehrlich gesagt, ist mir das auch mal scheißegal, wenn wir nicht so schön spielen." In ihrer Gruppe treten die Leipziger in der kommenden Woche bei Manchester United (28. Oktober) an, danach steht das Heimspiel gegen den Champions-League-Finalisten Paris Saint-Germain (4. November) auf dem Programm. 

sn (dpa, sid)

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