CES: Die Messe der sprechenden Maschinen | Wirtschaft | DW | 07.01.2019
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Tech-Branche

CES: Die Messe der sprechenden Maschinen

Die CES in Las Vegas läutet das Tech-Jahr ein. Vernetzte Autos, große Fernseher und alle möglichen Geräte mit Sprachassistenten - ein Ausblick auf die zentralen Themen der HiTec-Messe in der Wüste Nevadas.

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Was bringt die CES 2019?

Die einst auf Unterhaltungselektronik ausgerichtete Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada ist in den vergangenen Jahren immer mehr zu einer Automesse geworden. Mercedes zeigte hier vor einigen Jahren den futuristischen Konzeptwagen F015, Volkswagen die Bulli-Nachfolgevision Budd-e.

Traditionell liegt der Fokus in Las Vegas auf vernetzten Autosund dem autonomen Fahren. In diesem Jahr sind unter anderem Audi, Daimler, Ford wieder dabei - sowie auch junge Konkurrenten wie Byton, von dem Neues zu dem vor einem Jahr vorgestellten Prototypen eines Elektro-SUV erwartet wird. Zudem geht es um smarte Infrastruktur am Straßenrand, die mit Fahrzeugen kommunizieren kann.

Nicht ohne meine Assistentin!

Schon die vergangene CES stand im Zeichen der Rivalität von Amazon und Google, die mit ihren Sprachassistenten auf immer mehr Geräte verschiedener Hersteller vorpreschen. In diesem Jahr geht der Trend mit Geräten diverser Marken mit Amazons Alexa und dem Google Assistant an Bord weiter.

Amazon will es inzwischen auch Herstellern von Hausgeräten einfach machen, mit dem als Bauteil angebotenen Chipsystem Alexa Connect, seine Sprachassistentin in Waschmaschinen und Öfen zu integrieren. Auch im Auto will Amazon Alexa verstärkt etablieren.

Ein Samsung zum Zusammenfalten?

Für 2019 wurden erste Telefone in Aussicht gestellt, die den künftigen superschnellen 5G-Datenfunk unterstützen sollen. Während noch offen ist, inwieweit die entsprechenden Netze in den nächsten Monaten tatsächlich verfügbar sein werden, könnten es zumindest einen Ausblick auf einige Geräte schon auf der CES geben.

Spannend ist auch, ob Samsung mehr zu seinem faltbaren Smartphone preisgibt. Das Gerät, das sich mit einem zweiten biegsamen Bildschirm zur Größe eines kleinen Tablets aufklappen lässt, dürfte in diesem Jahr auf den Markt kommen. Auch andere Hersteller arbeiten an solchen Falt-Smartphones.

USA, der selbstfahrender Koffer CX-1 von ForwardX Robotics (picture-alliance/dpa/ J.C.Hong)

Der Koffer, der allein fahren kann - den gab es in Las Vegas schon 2018. Wo er inzwischen angekommen sein mag?

Ein Bildschirm, den man einrollen kann?

Schon in den vergangenen Jahren gab es auf der CES diverse Fernseher mit ultra-scharfem Bild dank der 8K-Auflösung mit vielen Bildpunkten zu sehen. Das dürfte auch diesmal so sein - während die Inhalte in entsprechend hoher Qualität nach wie vor ein Problem sind. Die Anbieter arbeiten auch daran, Probleme wie Einbrenn-Effekte bei heutigen Display-Technologien zu lösen - und zum Beispiel von Marktführer Samsung wird erwartet, dass seine im vergangenen Jahr vorgestellte MicroLED-Technologie für große Videoleinwände auch in Verbrauchergeräte kommen könnte. Interessant ist auch, ob die seit Jahren als Prototypen gezeigten zusammenrollbaren Fernsehbildschirme schließlich zur Marktreife gebracht wurden.

Die noch auf den Durchbruch warten

Um die kleinen tragbaren Mini-Computer gab es erst einen großen Hype - außer Fitness-Armbändern und einigen Computer-Uhren wie die Apple Watch, setzte sich aber bisher kaum etwas davon durch. In diesem Jahr könnte aber unter anderem die Firma Vuzix mit ihrer Brille "Blade" für Aufsehen sorgen, die nach dem Prinzip "erweiterter Realität" (augmented reality) zusätzliche Informationen wie zum Beispiel Navigationsanweisungen einblenden soll.

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