Bundestagswahl 2017: Was Sie über die Parteien wissen sollten | Bundestagswahl 2017 - Angela Merkel gegen Martin Schulz | DW | 12.06.2017
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Deutschland wählt

Bundestagswahl 2017: Was Sie über die Parteien wissen sollten

Die Freie Demokratische Partei (FDP)

Farbe: Gelb

Vorsitzender: Christian Lindner

Christian Lindner, FDP (picture-alliance/dpa/T. Hase)

Christian Lindner

Spitzenkandidat: wurde noch nicht benannt

Zahl der Mitglieder: 54.000

Wahlergebnis bei der Bundestagswahl 2013: 4,8 Prozent - damit wurde der Einzug ins Parlament verfehlt.

Stammwähler: Die FDP rekrutiert die meisten Wähler unter Selbstständigen und Freiberuflern, vor allem Unternehmer, Zahnärzte, Apotheker oder Rechtsanwälte und die wenigsten unter den Arbeitnehmern.

Geschichte: Die Freien Demokraten waren seit der Gründung der Bundesrepublik im Jahre 1949 bis 2013 ununterbrochen im Bundestag vertreten. 1948 gegründet, war die FDP oft "Königsmacher" sowohl der CDU als auch der SPD, indem sie insgesamt 41 Jahre als Juniorpartner mit auf der Regierungsbank saß und damit länger als jede andere Partei. In Hans-Dietrich Genscher hatte die FDP einen Vertreter, der als langjähriger Außenminister auch international bekannt war. Nachdem die Liberalen 2013 den Wiedereinzug in den Bundestag verfehlten, bemühen sie sich seither, erneut an Bedeutung zu gewinnen - zuletzt mit wachsendem Erfolg.

Programm: Die FDP setzt basiert auf das Prinzip der individuellen Freiheit und auf Bürgerrechte. Im Mittelpunkt stehen zudem seit jeher Forderungen nach Steuersenkungen, einer Deregulierung der Finanzmärkte und nach "weniger Staat". Die FDP ist auch eine überzeugte proeuropäische Partei, die eine Vertiefung der Bindungen innerhalb der Europäischen Union will.

Bevorzugter Koalitionspartner: Zuletzt CDU, oft in der bundesdeutschen Geschichte aber auch die SPD.

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