Bundespräsident Steinmeier eröffnet Kieler Woche | Aktuell Deutschland | DW | 16.06.2018
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Deutschland

Bundespräsident Steinmeier eröffnet Kieler Woche

Es ist traditionell eine Veranstaltung der schönen Bilder - die Kieler Woche. Für einen Bundespräsidenten ist es daher ein vergleichsweise angenehmer Termin, in den Norden zu reisen, um dort das Startsignal zu geben.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die 124. Auflage der Kieler Woche offiziell eröffnet. Bis zum 24. Juni gehen bei der größten Segelsportveranstaltung der Welt mehr als 4000 Aktive aus 60 Ländern an den Start. 136 Jahre nach ihrer Premiere steuert die Veranstaltung damit auf einen neuen Teilnehmerrekord zu.

In den olympischen Klassen werden die Regatten vom 20. bis 24. Juni ausgetragen. Die Wettfahrten gelten als letzter Test vor den Ende Juli beginnenden Weltmeisterschaften vor dem dänischen Aarhus.

"Gemeinsam auf See"

Der Rathausplatz der Hafenstadt war gut gefüllt, als Steinmeier seine Rede hielt. "Gemeinsam auf See lernen wir uns besser kennen als im Chatroom oder auf Instagram", sagte der SPD-Politiker und erntete damit Applaus. Zuvor hatte der Bundespräsident an Bord der "Thor Heyerdahl" mit Jugendlichen einen zweistündigen Segeltörn hinter sich gebracht. "Das Steuerrad durfte ich 'ne Weile lang halten, ohne den Kurs zu verlieren", sagte der Bundespräsident. "Aber das Anstrengendere war, Segel zu setzen und später wieder einzuholen."

Zum größten Sommerfest im Norden Europas erwarten die Veranstalter bis zum Sonntag nächster Woche drei Millionen Besucher aus aller Welt.

ml/nob (dpa, SID)

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