Brandgefahr - Notstand in Canberra | Aktuell Asien | DW | 31.01.2020
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Australien

Brandgefahr - Notstand in Canberra

Wegen der Buschbrände ist in der australischen Hauptstadt Canberra der Notstand ausgerufen worden. Der Chefverwalter der Hauptstadtregion, Andrew Barr, sagte, der Notstand gelte so lange wie Canberra "in Gefahr" sei.

Barr ergänzte, mit dem Notstand werde das stärkstmögliche Signal an die Bevölkerung gesandt, dass sie sich und ihre Familien gegen die Feuer wappnen und Vorsorge treffen müssten.

Neue Hitzewelle im Anmarsch

Die Meteorologen sind besorgt. Sie sagten für diesen Freitag eine neue Hitzewelle in Canberra voraus, welche für eine weitere Ausbreitung der Feuer sorgen könnte. Demnach könnten die Flammen Vororte der Hauptstadt mit insgesamt rund 400.000 Einwohnern erreichen. Es handelt sich um den ersten Notstand in der australischen Hauptstadtregion seit 17 Jahren. Damals zerstörten Feuer dort fast 500 Häuser.

Australien erlebt seit Monaten die schlimmsten Buschbrände seiner Geschichte. Mindestens 33 Menschen kamen ums Leben. Zehn Millionen Hektar Land brannten nieder, eine Fläche größer als Portugal. Auch wurden schätzungsweise eine Milliarde Tiere getötet. Das Feuer bei Canberra entstand
durch ein Versehen, als ein Hubschrauber bei einem Aufklärungsflug auf dem Boden landete.

haz/rb (afp,rtr,dpa)

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