Bis zu 98 Tote und zahlreiche Verletzte nach starkem Unwetter in Indien | Aktuell Asien | DW | 03.05.2018
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Unwetter

Bis zu 98 Tote und zahlreiche Verletzte nach starkem Unwetter in Indien

In Nordindien haben verheerende Sand- und Regenstürme zahlreiche Menschenleben gefordert. Das Unwetter kam für diese Jahreszeit sehr früh und überraschte die Bevölkerung.

Indian Allahabad - Sandsturm (Getty Images/AFP/S. Kanojia)

Menschen versuchen den Sandstürmen zu entkommen

Heftige Sandstürme, Starkregen und Gewitter fegten in der Nacht über Nordindien hinweg, dabei wurden nach unterschiedlichen Agenturmeldungen bis zu 98 Menschen getötet. Zudem wurden mindestens 100 Menschen verletzt, als Häuser, Bäume, Telefonmasten und Mauern einstürzten. Im Bundesstaat Uttar Pradesh gab es mindestens 65 Tote und 33 weitere im benachbarten Rajasthan, wie die dortigen Katastrophenschutzbehörden mitteilten. Den Angaben zufolge gehört der Bezirk Agra, wo das weltberühmte Bauwerk Taj Mahal steht, zu den am schwersten betroffenen Gebieten. Mindestens 36 Menschen starben dort, als die Windgeschwindigkeit 130 Stundenkilometer erreichte. Die Behörden gehen von steigenden Opferzahlen aus.

Stürme in der Region keine Seltenheit

Der indische Sommer hat bereits begonnen und bringt im Norden des Landes nicht selten derartige Stürme mit sich. Der Regensturm traf die Menschen dennoch überraschend, da die Monsunzeit offiziell erst in mehr als sechs Wochen beginnt.

Die Staatsregierung hat umgehend Mittel freigesetzt, um die Familien der Opfer zu entschädigen. Premierminister Narendra Modi sprach den Hinterbliebenen über Twitter sein Beileid aus. Erst im letzten Monat hatte ein Sturm in Uttar Pradesh mindestens 15 Menschenleben gefordert und zwei Säulen an den Eingangstoren zum Taj Mahal zerstört.

rös/hk (dpa, afp, ap, rtr)

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