Besucher strömen wieder in den Vergnügungspark | Deutsch Aktuell | DW | 27.05.2018
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Europa-Park Rust

Besucher strömen wieder in den Vergnügungspark

Nach einem Großbrand ist Europas größter Freizeitpark wieder eröffnet worden – selbst die ARD-Musikshow "Immer wieder sonntags" wurde wie geplant vom Festivalgelände übertragen.

Deutschland, Rust: Großbrand im Europapark Rust (picture-alliance/dpa/C. Gertler)

Hohe Rauchsäulen über dem Freizeitpark - am Tag danach melden die Verantwortlichen "business as usual"

Nach dem Großbrand im Europa-Park Rust ist der Freizeitpark wieder eröffnet worden. Der Betrieb sei wie geplant aufgenommen worden, teilte die Parkverwaltung mit. Der Gästeservice des größten europäischen Freizeitparks sprach von "Business as usual" - also von einem ganz normalen Tag. Die großen Achterbahnen seien in Betrieb, es liefen alle Shows. Um die Brandstelle herum lag nach Schilderungen von Augenzeugen noch brenzliger Geruch in der Luft. Sie sprachen aber von einem ungestörten Freizeitvergnügen für die Besucher. Bis zum Mittag kamen bis 15.000 Menschen in den Park. Eine Sprecherin der Verwaltung sagte, von etwa 100 Attraktionen seien drei aktuell nicht nutzbar. Angesichts der vergleichsweise geringen Einschränkungen, die etwa auch bei Wartungsarbeiten vorkämen, gebe es keine Rabatte für Besucher.

ARD Immer wieder Sonntags 27.05.2018 Stefan Mross (ARD)

Wie geplant übertrug die ARD die Musiksendung "Immer wieder sonntags" aus dem Freizeitpark Rust

Stefan Mross bedankt sich bei den Hilfskräften

Auch die ARD-Sendung "Immer wieder sonntags" wurde wie geplant vom Festivalgelände des Parks übertragen. Moderator Stefan Mross sprach im Zusammenhang mit dem Brand von einer etwas längeren "Schrecksekunde". "An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen Einsatzkräften bedanken, bei allen Helfern des Europa-Parks", sagte Mross zu Beginn der Sendung.

In einer Lagerhalle war aus noch unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Zerstört worden ist ein Kostümlager und die Indoor-Themenwelt "Piraten in Batavia". Die Themenbereiche Skandinavien und Holland stehen vorerst nicht zur Verfügung. Der Schaden soll in die Millionen gehen, hieß es. Rund 550 Kräfte von Feuerwehr, THW und Polizei waren im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen und die Besucher in Sicherheit zu bringen. Sieben Feuerwehrleute zogen sich bei Löscharbeiten leichte Rauchvergiftungen zu. Wie es zu dem verheerenden Feuer kommen konnte, ist noch unklar. Auf Bildern war zu sehen, wie dichter Rauch über einer Lagerhalle aufstieg. Luftaufnahmen, die während des Feuers entstanden und über Twitter verbreitet wurden, zeigten Flammen auf mehreren Seiten des Gebäudes. Die Rauchsäule war weithin zu sehen. Es dauerte Stunden, bis das Feuer unter Kontrolle war.

nob/rb (dpa/afd)