Besserer Umweltschutz für Thailands Inseln | DW Reise | DW | 16.03.2018
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Reise

Besserer Umweltschutz für Thailands Inseln

Die thailändische Regierung plant Maßnahmen gegen zunehmende Umweltschäden durch Tourismus auf drei beliebten Inseln im Süden Thailands.

Ab Juli verbietet die Regierung das Fischen, die Fütterung von Fischen, das Ankern an Korallenriffen, Bauen am Strand und das Betreten des Meeresbodens auf den Inseln, sagte Jatuporn Burutphat, Direktor des Department of Marine and Coastal Resources am Freitag.

Zu den Inseln gehören Koh Samui, Koh Tao und Koh Phangan. Letztere Insel ist international bekannt für Massenpartys bei Vollmond und wird jährlich von fast einer Million Touristen besucht, während Koh Samui 2016 mehr als 2,3 Millionen Touristen begrüßte.

Thailand Koh Phanghan Anantara Rasananda Resort (Getty Images)

Insel Koh Phangan

Thailands boomende Tourismusindustrie, die bis zu 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) des Landes ausmacht, verzeichnet jedes Jahr einen kontinuierlichen Anstieg der Touristenzahlen. Das Ministerium für Tourismus und Sport hat für das Jahr 2018 prognostiziert, dass 37,5 Millionen Touristen Thailand besuchen werden, gegenüber 35,3 Millionen im Vorjahr.

"Die Menge an Müll und Abwasser auf diesen Inseln ist so groß, dass sie in naher Zukunft unerträglich wird, und wir müssen über die Zukunft nachdenken", sagte Jatuporn.

Diejenigen, die diese Verbote nicht beachten und erwischt werden, müssen mit bis zu einem Jahr Gefängnis und einer Geldstrafe von 100.000 Baht (rund 2600 Euro) rechnen. Das Rauchen ist bereits an 24 Stränden landesweit verboten, da die Zigarettenkippen massiv den Sand verschmutzen.

is/ch (dpa)

 

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