Beben in Indonesien: Wanderer hängen fest | Aktuell Asien | DW | 30.07.2018
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Naturgewalten

Beben in Indonesien: Wanderer hängen fest

Geröll und Schlamm haben ihnen die Wege abgeschnitten: Einen Tag nach dem Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok müssen mehr als 500 Wanderer und Bergführer im Gebirge ausharren. Sie sollen nun gerettet werden.

Indonesien Lombok Wanderer am Vulkan Rinjani (Reuters/Antara Foto/A. Subaidi)

Abstieg vom Berg Rinjani: Diese Wanderer konnten sich bereits in Sicherheit bringen

Nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Urlaubsinsel Lombok hängen dort noch immer ausländische Wanderer auf einem aktiven Vulkan fest. Betroffen seien 560 Touristen und Bergführer, teilte der Chef des Rinjani-Nationalparks, Sudiyono, mit. Ihnen wurde durch Erdrutsche der Weg abgeschnitten. Durch das Beben war tonnenweise Geröll und Schlamm an dem Berg niedergegangen, die Wanderwege wurden nach dem Erdbeben gesperrt. Hubschrauber und Rettungsteams wurden entsandt, um die Hänge des Bergs Rinjani abzusuchen.

Die Behörden bereiteten nun am Montag die Rettung der Wanderer vor. Darunter sind nach offiziellen Angaben zahlreiche Ausländer, zum Beispiel aus Frankreich und den Niederlanden. Deutsche sind nach ersten Berichten nicht dabei. 

Mindestens 14 Tote durch Beben 

Indonesien Lombok Vulkan Rinjani (picture-alliance/dpa/C. Mohr)

Die Hänge des Vulkans Rinjani sollen abgesucht werden

Bei dem Beben, das die Nachbarinsel von Bali am Sonntag erschüttert hatte, kamen mindestens 14 Menschen ums Leben. Darunter ist mindestens eine Touristin - eine 30 Jahre alte Frau aus Malaysia, die auf einer Wanderung war. Bei den meisten Todesopfern handelt es sich um Einheimische. Insgesamt wurden mehr als 1000 Häuser beschädigt, viele davon komplett zerstört. Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Immer wieder kommt es vor, dass dort die Erde bebt und Vulkane ausbrechen.

sth/hk (dpa, afp) 

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