Bayers Monsanto-Deal: Doch keine gute Idee? | Podcast Wirtschaft | DW | 25.05.2018
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Podcast Wirtschaft

Bayers Monsanto-Deal: Doch keine gute Idee?

Aktionärsversammlung bei Bayer +++ Südafrika hat seit 100 Tagen einen neuen Präsidenten +++ Hightech für Merkel zum Abschluss ihrer China-Reise +++ Ab heute gelten neue Regeln für den Datenschutz in der EU

Audio anhören 15:21

So ändern sich die Zeiten: Im Herbst 2016 hatte die deutsche Chemiefirma Bayer angekündigt, den US-Saatgutspezialisten Monsanto zu übernehmen – für die stolze Summe von mehr als 60 Milliarden Dollar. Der Deal war schon damals umstritten, vor allem wegen der Kontroversen um Monsantos gentechnisch verändertes Saatgut und seine oft rüde Geschäftspolitik. Doch immerhin schien er für den Käufer wirtschaftlich sinnvoll zu sein. Genau das aber wird jetzt in Frage gestellt. Heute trafen sich die Bayer-Aktionäre in Bonn zur jährlichen Hauptversammlung.

100 Tage Ramaphosa

Die Republik Südafrika ist das einzige afrikanische Mitglied der G20, dem Club der wichtigsten Wirtschaftsnationen der Welt. Und seit 100 Tagen hat das Land einen neuen Präsidenten: Cyril Ramaphosa. Er hat im Februar Jacob Zuma abgelöst. In dessen Amtszeit hat das Land deutlich an Wirtschaftskraft verloren und wurde von Nigeria überholt. Zuma muss sich inzwischen wegen Korruptionsvorwürfen verantworten. Der neue Präsident Ramaphosa zählt zu den reichsten Südafrikanern, und die Hoffnung war groß, dass er das Land wieder voranbringen würde. Eine Bilanz der ersten 100 Tage seiner Amtszeit.

Hightech in Shenzen

Zum Abschluss ihrer China-Reise besuchte die deutsche Kanzlerin am Freitag Shenzhen im Süden des Landes. Innerhalb weniger Jahrzehnte hat sich die Stadt von einem Fischerdorf zu einer Millionen-Metropole entwickelt, viele deutsche Firmen sind hier vertreten. Hier gibt es Hightech und eine beeindruckende wirtschaftliche Dynamik.

Neue Regeln zum Datenschutz

Die Sicherheit der Daten im deutsch-chinesischen Handel sicher noch für so einige Kopfschmerzen sorgen. Auch innerhalb Europas ist das Thema brisant, mit dem heutigen Freitag aber soll einiges besser werden. Denn seit heute gilt in der gesamten Europäischen Union die sogenannte Datenschutz-Grundverordnung. Normalbürger merken das an zahlreichen Emails, in denen sie gefragt werden, ob sie auch weiterhin diesen oder jenen Newsletter abonnieren wollen. Auch in den sozialen Netzwerken soll nun mehr Transparenz einkehren. Das ist zumindest das Ziel.


Redakteur am Mikrofon: Andreas Becker
Technik: Michael Springer

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