Baraa aus Syrien | Lernerporträts | DW | 17.06.2019
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Lernerporträts

Baraa aus Syrien

Deutsch zu sprechen, ist für Baraa wie Yoga fürs Gehirn. Wenn er keinen Gesprächspartner zum Üben hat, führt er gern Selbstgespräche. Stolz ist er, wenn er sein Lieblingswort fehlerfrei aussprechen kann.

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Baraa aus Syrien

Name: Baraa

Land: Syrien

Geburtsjahr: 1994

Beruf: Medizinstudent

Ich lerne Deutsch, weil…
es nicht nur mein Selbstbewusstsein steigert, sondern auch, weil die deutsche Sprache für mich wie eine Art Gehirnyoga ist.

Das ist für mich typisch deutsch:
Die Gleichberechtigung und die Pünktlichkeit.

Was ist in Deutschland so wie in meiner Heimat:
Die Ablehnung von Krieg bzw. die Kriegsverdrossenheit.

In dieser deutschen Stadt würde ich gern leben:
Meine Traumstadt ist Berlin – hauptsächlich, weil es eine multikulturelle Stadt ist.

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:
Den Konjunktiv II.

Mein deutsches Lieblingswort:
Streichholzschächtelchen“: Es ohne Stocken auszusprechen, ist jedes Mal ein Riesenerfolg.

Welche deutschen Wörter ich immer verwechsele:
„Uhr“ und „Ohr“.

Mein liebstes deutsches Sprichwort:
Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Sparsamkeit und Geiz.

Mein größter Wunsch oder Traum ist:
Mich nach meinem Studium weiter zu spezialisieren. Ich möchte ein großartiger Gefäßchirurg werden.

Mein Tipp für andere Deutschlerner:
Sprecht mit anderen so häufig wie möglich Deutsch. Wenn ihr diese Möglichkeit nicht habt, führt Selbstgespräche – selbst wenn es erst mal komisch ist. Mit Übung und Wiederholung klappt alles.

Das würde ich von einer/einem Deutschen gern wissen:
Welchen Sinn nur haben Sommer- und Winterzeit?

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