Avus - Comeback der Mutter aller Rennstrecken in Berlin | DW Reise | DW | 06.04.2018
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Reise

Avus - Comeback der Mutter aller Rennstrecken in Berlin

Die Avus-Tribünen sind ein Stück Geschichte: Bis 1998 jubelten die Berliner hier Autorennen zu. Nach Jahren des Verfalls beginnt am Montag (6.4.) die Sanierung der Tribüne.

Mit der Sperrung der Avus-Autobahn am Fuß der Tribüne um 22 Uhr beginnt Montagnacht der Abriss des maroden, einsturzgefährdeten Dachs. In Etappen wird dann weiter gebaut. Spätestens zum 100. Jubiläum der Rennstrecke 2021 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bis zu fünf Millionen Euro will ein privater Investor in die Sanierung stecken.

Auf den künftig verglasten Tribünen soll eine neue Veranstaltungslocation entstehen. Hier können die Gäste mit Blick auf die Autobahn feiern, über die durchschnittlich 90.0000 Fahrzeuge täglich zwischen Funkturm und Nikolassee durch den Grunewald donnern.

Auto Union Silberpfeil 1934 (Audi)

Rennwagen "Silberpfeil" 1934 auf Avus-Rennstrecke

Bei ihrer Eröffnung im Jahr 1921 war die Avus die erste Rennstrecke Deutschlands. 1936/37 wurden die Tribünen errichtet, an denen die silbernen Rennwagen mit knapp 400 km/h über die 8,3 Kilometer lange Strecke schossen. Mit dem  Ende der Rennstrecke 1998 wurden die Tribünen nutzlos und verrotteten. Die Avus wird heute ausschließlich als Teil der Berliner Stadtautobahn genutzt.

fm/ks (Berliner Morgenpost, bild.de)