Australian Open: Zverev weiter, Wawrinka scheitert | Sport | DW | 17.01.2019
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Tennis

Australian Open: Zverev weiter, Wawrinka scheitert

Deutschlands bester Tennisspieler, Alexander Zverev, steht in der dritten Runde der Australian Open. Dagegen verliert Ex-Turniersieger Stan Wawrinka ebenso wie die Deutschen Philipp Kohlschreiber und Laura Siegemund.

Alexander Zverev hat mit großer Mühe wie in den vergangenen beiden Jahren die dritte Runde bei den Australian Open der Tennisprofis erreicht. Der Weltranglisten-Vierte schlug den Franzosen Jérémy Chardy am Donnerstag in Melbourne in fünf Sätzen mit 7:6 (7:5), 6:4, 5:7, 6:7 (6:8), 6:1. Dabei vergab Zverev schon im vierten Satz einen Matchball.

Es dauerte bis nach Mitternacht Ortszeit, ehe Zverev doch noch einen Weg in die nächste Runde fand. Der Jungstar aus Deutschland hatte gegen Chardy eine vermeintlich komfortable 2:0-Satzführung aus der Hand gegeben. Wieder drohte Zverev eine Enttäuschung bei einem Grand-Slam-Turnier. Doch diesmal setzte sich Zverev durch, am Ende profitierte er aber auch von der Erschöpfung Chardys.

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Nächster Gegner an diesem Samstag ist der australische Außenseiter Alex Bolt. Der Weltranglisten-155. ist dank einer Wildcard dabei. Bei einem Sieg würde der 21-jährige Zverev erstmals das Achtelfinale in Australien erreichen.

Wawrinka muss sich Raonic beugen

Der dreimalige Grand-Slam-Turniersieger Stan Wawrinka ist weiterhin auf der Suche nach seiner Bestform. Der 33 Jahre alte Schweizer verlor bei den Australian Open der Tennisprofis in der zweiten Runde gegen den Kanadier Milos Raonic aus Kanada in vier Sätzen 7:6 (7:4), 6:7 (6:8), 6:7 (11:13), 6:7 (5:7). Wawrinka hatte 2014 in Melbourne triumphiert. Außerdem hatte er die French Open 2015 und die US Open 2016 gewonnen.

Tennis Australian Open Stan Wawrinka (picture-alliance/AP Photo/A. Favila)

Applaus zum Abschied - Stan Wawrinka kommt nach seiner Verletzung nicht mehr richtig auf die Füße

Der Schweizer war 2017 zweimal am Knie operiert worden. Seit seiner Rückkehr auf die Tennistour Anfang 2018 war das Halbfinale in St. Petersburg im vergangenen September Wawrinkas bestes Ergebnis. Bei den US Open in New York verlor er in der dritten Runde ebenfalls gegen Raonic, bei allen anderen Major-Turnieren flog er früher raus. Derzeit wird der langjährige Top-10-Spieler auf Platz 59 der Weltrangliste geführt.

Der Weltranglistenerste Novak Djokovic ist dagegen ohne Satzverlust in die dritte Runde eingezogen. Der 31 Jahre alte Serbe setzte sich in einer Neuauflage des Endspiels von 2008 gegen Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich 6:3, 7:5, 6:4 durch. Djokovic gilt beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres als Top-Favorit auf den Titel, nachdem er 2018 in Wimbledon und bei den US Open triumphiert hatte.

Kohlschreiber verliert in fünf Sätzen

Die Reihen der deutschen Profis bei den Australian Open lichten sich weiter. Für Philipp Kohlschreiber war die zweite Runde Endstation. Der 35-Jährige unterlag dem Portugiesen Joao Sousa nach 4:20 Stunden Spielzeit und zahlreichen Regenpausen in fünf Sätzen mit 5:7, 6:4, 6:7 (4:7), 7:5 und 4:6.

Bei den Frauen scheiterte Laura Siegemund in der zweiten Runde mit 3:6 und 4:6 an der Taiwanesin Hsieh Su-Wei aus Taiwan. Siegemund konnte nicht an die Leistung bei ihrem überraschenden Erstrundenerfolg gegen die frühere Weltranglisten-Erste Victoria Asarenka aus Weißrussland anknüpfen. "Trotzdem war das Turnier für mich ein großer Erfolg", sagte die 30-Jährige. "Wenn sich die Enttäuschung erst einmal gesetzt hat, werde ich sehen, dass es ein großer Schritt nach vorne war."

Damit ist von den deutschen Spielerinnen nur noch Angelique Kerber in Melbourne in Runde drei dabei. Die Wimbledonsiegerin trifft am Freitag auf die australische Außenseiterin Kimberly Birrell.

sn/to (dpa, sid)

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