Auslands-Ticker: Polizei tötet Attentäter von Straßburg | Aktuell Welt | DW | 13.12.2018
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Nachrichten aus aller Welt

Auslands-Ticker: Polizei tötet Attentäter von Straßburg

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: In Straßburg erschießen Polizisten den mutmaßlichen Attentäter. Der Streit um das US-Verhältnis zu Riad spitzt sich zu. Die EU verlängert Sanktionen gegen Russland.

Die französische Polizei hat den mutmaßlichen Attentäter von Straßburg nach Angaben aus Ermittlerkreisen erschossen. Chérif Chekatt wurde bei einer Razzia im Viertel Neudorf südöstlich des Straßburger Zentrums getötet, nachdem der 29-Jährige das Feuer auf Polizisten eröffnet hatte. Französische Anti-Terror-Kräfte hatten das Viertel am Nachmittag mit einem Großaufgebot durchsucht. 

 

US-Senat macht Kronprinz für Khasoggi-Tod "verantwortlich"

In Washington geht der Streit um die Beziehungen zu Riad in eine neue Runde: Der US-Senat macht Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman offiziell für den mutmaßlichen Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi verantwortlich. Außerdem fordert das Gremium ein Ende der US-Militärhilfe für Saudi-Arabien im Jemen-Konflikt.

 

EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland um sechs Monate

Der EU-Gipfel hat in Brüssel die Verlängerung der im Ukraine-Konflikt verhängten Russland-Sanktionen beschlossen. Grund sei, dass es "Null Fortschritte bei der Umsetzung des Minsk-Abkommens" gebe, twitterte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Abend. Ohne einen neuen Beschluss wären die Sanktionen am 31. Januar 2019 ausgelaufen. 

 

Waffenruhe für Hafenstadt Hudaida im Jemen vereinbart

Bei den Friedensgesprächen für den Jemen ist ein wichtiger Durchbruch erreicht worden. Vereinbart wurde eine Waffenruhe für die wichtige Stadt Hudaida

 

Tote bei Zugunglück in Ankara

In der türkischen Hauptstadt sind bei einem schweren Zugunglück Medienberichten zufolge zahlreiche Menschen getötet oder verletzt worden. Ein Schnellzug war entgleist und in eine Überführung gefahren.

 

Israelische Sicherheitskräfte töten drei Palästinenser

Die Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern scheint erneut zu eskalieren. Nach tödlichen Anschlägen erschossen Sicherheitskräfte die mutmaßliche Attentäter im Westjordanland und einen Messer-Angreifer in Jerusalem.

 

China verhaftet weiteren Kanadier

Die Spannungen zwischen Kanada und China nach der Festnahme der Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou nehmen zu. In der Volksrepublik wurdenzwei kanadische Staatsbürger festgesetzt. Beobachter sprechen von Vergeltung.

 

May übersteht Misstrauensvotum

Die britische Premierministerin Theresa May hat das Misstrauensvotum ihrer Partei mit deutlicher Mehrheit abgewehrt. 

Von den 317 Konservativen im Parlament in London sprachen ihr am Mittwochabend 200 das Vertrauen aus.Von den 317 Konservativen im Parlament in London sprachen ihr am Mittwochabend 200 das Vertrauen aus. Um die Abstimmung zu gewinnen, hätten ihr 159 Stimmen gereicht. Ein neuer derartiger Antrag kann nun ein Jahr lang nicht gestellt werden.

 

Irische Minderheitsregierung kann bis 2020 weitermachen

Irlands größte Oppositionspartei ist bereit, die Minderheitsregierung auch 2019 zu unterstützen. Fianna Fail sei fest entschlossen zu verhindern, "dass sich das politische Chaos, das wir in London sehen, auf Irland ausbreitet", sagte Oppositionsführer Michael Martin im Parlament. Daher garantiere seine Partei, dass die Regierung unter Führung der konservativen Fine Gael auch im kommenden Jahr handlungsfähig sein werde.
 

Frankreich verstärkt nach Anschlag Anti-Terror-Truppe

Nach dem tödlichen Terroranschlag in Straßburg schickt die französische Regierung noch mehr Soldaten in den Anti-Terror-Kampf. Premierminister Édouard Philippe sagte, in den kommenden Tagen würden rund 1300 Soldaten zur Einsatztruppe Operation Sentinelle stoßen. Derweil veröffentlichte die Polizei ein Fahndungsfoto und eine Täterbeschreibung des mutmaßlichen Attentäters Chérif Chekatt.

 

Turbulente Szenen im ungarischen Parlament 

Begleitet von Tumulten im Plenarsaal hat Ungarns Parlament am Mittwoch ein umstrittenes Gesetz zur Erhöhung von Überstunden gebilligt. Demnach wird die Zahl der Überstunden, die einem Arbeitnehmer pro Jahr zugemutet werden dürfen, von bisher 250 auf 400 angehoben. Etwa 2000 Bürger versammelten sich vor dem Parlamentsgebäude, um ihren Unmut über die Gesetzesnovelle zum Arbeitsrecht kundzutun.

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