Auslands-Ticker: Politik und Wirtschaft alarmiert nach ″Gelbwesten″-Protest | Aktuell Welt | DW | 09.12.2018
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Internationales

Auslands-Ticker: Politik und Wirtschaft alarmiert nach "Gelbwesten"-Protest

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Frankreichs Einzelhandel beklagt Einbußen wegen der Unruhen, der Emir von Katar will nicht nach Riad und China droht den USA im Fall Meng mit ernsten Konsequenzen.

Nach erneuten Ausschreitungen bei Protesten der "Gelbwesten" haben Vertreter der französischen Regierung Alarm geschlagen. Die Gewalt vor allem in Paris sei eine "Katastrophe für den Handel, sie ist eine Katastrophe für unsere Wirtschaft", sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire bei einem Besuch von Ladenbesitzern in der französischen Hauptstadt. 

 

Regierungskrise in Belgien

Belgiens Ministerpräsident Charles Michel will nach dem Austritt der Nationalisten aus der Vier-Parteien-Koalition seine Arbeit an Spitze einer Minderheitsregierung fortsetzen. Er habe den Rückzug der flämischen N-VA im Streit über die geplante Zustimmung der Regierung zum UN-Migrationspakt am Samstag "zur Kenntnis" genommen, sagte Michel. Er kündigte zugleich eine Kabinettsumbildung an.

 

Golfstaaten tagen ohne Katar

 

Golf Kooperationstreffen Council (picture-alliance/AP Photo)

Stelldichein beim saudischen König Salman (2.v.r.) - ohne den Emir von Katar

Eigentlich sollen die Treffen des Golf-Kooperationsrates dabei helfen, die Beziehungen zwischen den Golfstaaten zu verbessern. Katar wird von seinen Nachbarn isoliert. Der Emir schlägt eine Einladung aus.

 

China erhöht im Fall Meng Druck auf Kanada

 

Chinas Führung hat Kanada vor "schwerwiegenden Konsequenzen" in der Affäre um die in Vancouver inhaftierte Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou gewarnt. Nach Angaben der Staatsagentur Xinhua wurde Kanadas Botschafter am Vortag von Vizeaußenminister Le Yucheng zum Gespräch einbestellt. Dabei sei dem Diplomaten der Protest gegen die Inhaftierung Mengs mitgeteilt worden. China forderte von Kanada erneut die Freilassung der Huawei-Chefin.

 

 

Tausende Serben protestieren gegen Regierung Vucic

In Serbiens Hauptstadt Belgrad haben tausende Menschen gegen die Regierung von Präsident Aleksandar Vucic protestiert. Die Demonstranten folgten einem Aufruf eines Oppositionsbündnisses und protestierten gegen Gewalt gegen Regierungskritiker und die Medien.

 

Medien: Iran hat Raketentests ausgeweitet

Der Iran hat einem Zeitungsbericht zufolge die Zahl seiner Raketentests in diesem Jahr deutlich erhöht. Dabei habe die Islamische Republik unter anderem Flugkörper benutzt, die das Gebiet der Europäischen Union erreichen könnten, schreibt die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Unterlagen westlicher Nachrichtendienste. Der Iran habe mindestens sieben mal zu Testzwecken Mittelstreckenraketen abgefeuert.

 

Merkel reist zu Migrationsgipfel nach Marrakesch

Bundeskanzlerin Angela Merkel bricht zur UN-Migrationskonferenz nach Marokko auf, um den Migrationspakt zu unterzeichnen. Zuletzt hatten mehrere Länder erklärt, das Abkommen nicht mittragen zu wollen.

 

Armenien wählt: Hält die friedliche Revolution an?

Ministerpräsident Nikol Paschinjan

Ministerpräsident Nikol Paschinjan

Noch im Mai feierte Armenien die "fröhlichste Apokalypse der Welt". An diesem Sonntag finden nun die ersten Wahlen nach der "samtenen" Revolution statt. Wo steht das Land heute? Aus Eriwan Felix Franz.

 

US-Behörden greifen gegen Weihnachtsmann-Leugner durch


Festnahme in Texas, Suspendierung in New Jersey: Wer in den USA die Existenz des Weihnachtsmannes infrage stellt, sollte sich auf Ärger einstellen. Auch der Osterhase, Wichtel und Feen können schwierige Themen sein.


London dementiert Verschiebung der Brexit-Abstimmung

England House of Commons EU Brexit Theresa May (picture-alliance/AP Photo/M. Duffy)

Theresa May (stehend) im Unterhaus

Die britische Regierung hat Berichte über eine Verschiebung der Brexit-Abstimmung im Parlament dementiert. Es wird allgemein damit gerechnet, dass Premierministerin May eine Niederlage erleiden wird.

 

Raumfrachter mit Weihnachtsessen und Mäusen an ISS angedockt

ISS-Kommandant Alexander Gerst (r.) mit Crewmitgliedern (picture-alliance/Zumapress/NASA)

ISS-Kommandant Alexander Gerst (r.) mit Crewmitgliedern

Beladen mit Weihnachtsessen und zusätzlicher Ausrüstung hat der Raumfrachter "Dragon" an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Für Probleme hatte zuvor die Versorgung der mitfliegenden Mäuse gesorgt. 

stu/nob/kle

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