Auslands-Ticker: ″Modicare″ für arme Inder | Aktuell Welt | DW | 23.09.2018
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News aus aller Welt

Auslands-Ticker: "Modicare" für arme Inder

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Indien startet "Modicare"-Krankenversicherung für Arme. Protürkische Rebellen billigen Pufferzone in Idlib, und der Papst gedenkt in Litauen der Holocaust-Opfer.

Krankenversicherung auch für arme Inder dank "Modicare"

Indien hat das nach eigenen Angaben größte öffentliche Krankenversicherungssystem der Welteingeführt. Mehr als 500 Millionen mittellose Inder kämen dadurch in den Genuss einer Absicherung im Krankheitsfall, sagte Premierminister Narendra Modi. Die Krankenversicherung sei ein "großer Schritt vorwärts" für Bedürftige.

    

Protürkische Rebellen stimmen Pufferzone zu

Die Rebellengruppe "Nationale Befreiungsfront" hat dem von Russland und der Türkei erarbeiteten Plan zur Einrichtung einer demilitarisierten Zone in der syrischen Region Idlib zugestimmt. Das als moderat geltende Rebellenbündnis erklärte, es werde mit ihrem Verbündeten Türkei "uneingeschränkt zusammenarbeiten" - aber eine Einschränkung machten die Aufständischen dann doch im selben Atemzug.

 

Papst gedenkt in Litauen der Holocaust-Opfer

"Vor fünfundsiebzig Jahren erlebte diese Nation die endgültige Zerstörung des Ghettos von Vilnius; in diesem Ereignis gipfelte die Vernichtung Tausender von Juden", sagte der Pontifex auf seiner Baltikum-Reise.

 

Schweizer Kanton St. Gallen verbietet Vollverschleierung

Als zweiter Schweizer Kanton hat St. Gallen in einem Referendum für ein Verbot muslimischer Gesichtsschleier in der Öffentlichkeit gestimmt. Die Bewohner des Kantons im Nordosten des Landes votierten mit knapp 67 Prozent für das Burka-Verbot. Damit wird St. Gallen der zweite Kanton nach dem Tessin, der die Gesichtsverschleierung in der Öffentlichkeit verbietet.

 

Hat Premierministerin May einen "Plan B"?

Angesichts des Widerstands der EU gegen ihre Brexit-Pläne fasst die britische Premierministerin Theresa May angeblich Neuwahlen ins Auge. May habe ihre politischen Berater angewiesen, einen Notfallplan für vorgezogene Wahlen im November auszuarbeiten, berichtet die "Sunday Times". Damit wolle sie sich die Rückendeckung der Bevölkerung für ihre Arbeit als Regierungschefin sichern.

 

Brüssel rügt Berlin

EU-Kommissar Günther Oettinger hat die Koalitionsparteien aufgefordert, ihre Querelen zu beenden: "Es wird immer schwieriger, den europäischen Partnern hier in Brüssel zu erklären, warum sich die große Koalition in immer neue Konflikte verstrickt, die eigentlich von geringer Bedeutung sind", sagte Oettinger in Anspielung auf den Fall Maaßen.

 

Iran gibt EU-Ländern Mitschuld an Terror

Nach dem blutigen Anschlag auf eine Militärparade in der Stadt Ahwas mit mindestens 29 Toten hat die iranische Regierung diplomatische Vertreter dreier europäischer Länder einbestellt. Teheran weist den Staaten eine Mitverantwortung zu.

 

Ford will gegen Kavanaugh aussagen

Die Frau, die US-Präsident Trumps Kandidaten für den Supreme Court, Brett Kavanaugh, versuchte Vergewaltigung vorwirft, will sich den Fragen des US-Senats stellen. Der Termin der Anhörung wurde auf Donnerstag festgelegt, wie es heißt. Die Vorwürfe gegen Kavanaugh sind Gegenstand einer heftigen parteipolitischen Auseinandersetzung in Washington geworden. 

 

Comcast ersteigert Sky-Mehrheit

In einer Bieterschlacht um den europäischen Bezahlsender Sky hat der US-Kabelgigant Comcast das Medienimperium 21st Century Fox von Rupert Murdoch ausgestochen. Zum Ende einer 24-stündigen Auktion machte Comcast das bessere Angebot mit 17,28 Pfund pro Aktie, wie die für Fusionen zuständige britische Regulierungsbehörde in London mitteilte.

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