1. Zum Inhalt springen
  2. Zur Hauptnavigation springen
  3. Zu weiteren Angeboten der DW springen
Politik

DW-Ticker: Nachrichten aus dem Ausland

22. November 2018

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Die Brexit-Unterhändler sind sich offiziell einig. Die Türkei reagiert gereizt auf Kritik der EU. Und im Fall Khashoggi wird der Kronprinz erneut schwer belastet.

https://p.dw.com/p/38h6O
Brüssel Flaggen Treffen May & Juncker
Bild: Reuters/Y. Herman

Ist das der Durchbruch? Laut EU-Ratspräsident Donald Tusk haben sich die Unterhändler beider Seiten auf einen Entwurf zu den künftigen Beziehungen nach dem Brexit geeinigt. Die britische Premierministerin Theresa May versuchte den Abgeordneten im Unterhaus in London die Vereinbarung nahe zu bringen. Mit offenbar mäßigem Erfolg.

 

EU kritisiert die jüngsten Festnahmen in der Türkei

Europa Federica Mogherini
Bild: imago/Belga/T. Roge

Die EU-Außenbeauftragte Mogherini hat ein länger anberaumtes Gespräch in Ankara genutzt, um die Türkei an die Wahrung der Menschenrechte zu erinnern. Angesichts der Festnahmen von wichtigen Akteuren der Zivilgesellschaft am vergangenen Freitag habe sie ihre Bedenken geäußert, so Mogherini vor der Presse. Die Kritik an ihren deutlichen Worten folgte umgehend.

 

Mitschnitt sieht saudischen Kronprinzen klar als Drahtzieher

Bildkombo Saudi-Arabien | Jamal Khashoggi & Mohammed bin Salman

Der Fall des im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul ermordeten Journalisten Khashoggi entwickelt sich immer mehr zu einer unendlichen Geschichte. Laut einen Bericht der türkischen Zeitung "Hürriyet"soll Kronprinz Mohammed bin Salman den Auftrag zum Mord an dem Regierungskritiker erteilt haben. Darauf weise eine Tonaufnahme der CIA hin. US-Präsident Trump sieht das anders.

 

Neuer Rekord beim Ausstoß von Treibhausgasen

Europa Klima - Klimaziele - Qualm aus einem Schornstein
Bild: picture alliance/dpa/A. Weigel

Klimaforscher haben in der Atmosphäre so viele Treibhausgase gemessen wie noch nie. Das Wetterphänomen El Niño soll verhindert haben, dass Ozeane und Wälder in gewohnter Menge klimaschädliches Kohlendioxid aufnehmen konnten.

 

Australien will Extremisten schneller ausweisen

Australien Mutmaßlicher Terroranschlag in Melbourne
Bild: picture-alliance/AAP/J. Ross

Die Regierung in Canberra droht Straftätern, die wegen Terrorismus verurteilt wurden, mit dem Entzug der Staatsbürgerschaft. Das ist zwar bislang schon möglich, allerdings seien die geltenden Gesetze "unrealistisch", erklärte Premierminister Morrison. Er will deshalb bis Ende des Jahres eine Gesetzesänderung vorlegen.

 

Kosovo provoziert Handelsstreit mit Serbien

Kosovo erhöht Einfuhrzölle - Grenze zu Serbien
Bild: Getty Images/C. Koall

Einfuhrzölle von 100 Prozent können Importwaren praktisch unverkäuflich machen. Die kosovarische Regierung will damit vor allem Serbien sowie Bosnien und Herzegowina treffen. Doch der große Nachbar Serbien ist auch der größte Handelspartner. Ein Handelsstreit wäre kaum auszuhalten für das bitterarme Land.

 

Oberster US-Richter rüffelt Trump

USA Supreme Court - Oberster US-Richter John Roberts kritisiert Trump
Bild: picture-alliance/AP Photo/A. Harnik

Die ständige Justizschelte des US-Präsidenten hat den Obersten Richter am Supreme Court auf den Plan gerufen: "Die unabhängige Gerichtsbarkeit ist etwas, wofür wir alle dankbar sein sollten", sagte John Roberts. Donald Trump hatte einem Bundesrichter Parteilichkeit vorgeworfen, wie so oft, wenn ihm ein Urteil in die Quere kommt. Die höchst ungewöhnliche Rüge aus dem Supreme Court schüttelte Trump per Twitter einfach ab.

 

Ex-Soldat wegen Massakers in Guatemala verurteilt

Guatemala Justiz l Santos Lopez Alonzo
Bild: picture alliance/AP Photo/L. Soto

Santos Lopez wurde für den Tod von 171 Menschen während des Bürgerkrieges in Guatemala verantwortlich gemacht und zu mehr als 5000 Jahren Haft verurteilt. Das Blutbad im Dorf Dos Erres, bei dem nahezu alle Dorfbewohner von Soldaten ermordet wurden, war eines der schlimmsten Massaker während des Jahrzehnte dauernden Konflikts.