Auslands-Ticker: Freundschaft 2.0 | Aktuell Welt | DW | 22.01.2019
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Internationales

Auslands-Ticker: Freundschaft 2.0

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Der deutsch-französische Freundschaftspakt wurde runderneuert, Brasiliens Präsident Bolsonaro will Wirtschaft öffnen und die Oscar-Nominierungen stehen fest.

Im Aachener Rathaus haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel den neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag unterzeichnet. Beide betonten, dies sei eine gemeinsame Antwort auf immer stärker werdenden Populismus und Nationalismus in Europa. 

 

Brasiliens neuer Präsident lockt Investoren mit Reformversprechen

Bei seinem ersten internationalen Auftritt hat der neue brasilianische Präsident Jair Bolsonaro auf der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums eine wirtschaftliche Öffnung seines Landes angekündigt. "Unsere Wirtschaft ist für ausländische Investitionen noch relativ verschlossen. Das wollen wir ändern", sagte der ultrarechte Politiker. Seine Regierung werde Steuern senken, staatliche Unternehmen privatisieren und die Bürokratie abbauen.

 

Timoschenko kandidiert bei Präsidentschaftswahl in der Ukraine

Sie ist wieder da: Julia Timoschenko. Die Ex-Ministerpräsidentin will ukrainische Präsidentin werden. Im Sportpalast "Olympiski" in Kiew gab die umstrittene Politikerin vor tausenden Anhängern ihre Kandidatur für die Präsidentenwahl bekannt. Und die Chancen sind für die Symbolfigur der "Orangenen Revolution" gar nicht so schlecht.

 

Putin und Abe sprechen über Kurilen-Konflikt

Der russische Präsident Wladimir Putin hat im Kreml den japanischen Regierungschef Shinzo Abe zu Gesprächen über die zwischen beiden Staaten umstrittenen Kurilen-Inseln empfangen. Beide Seiten sprachen von "nicht einfachen" Verhandlungen. Der ungelöste Kurilen-konflikt verhindert seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs den Abschluss eines Friedensvertrages. 

 

Deutscher Film "Werk ohne Autor" für Oscar nominiert

Mit je zehn Nominierungen gehen die Filme "The Favourite - Intrigen und Irrsinn" und "Roma" als Favoriten in das Oscar-Rennen. Beide haben unter anderem Chancen auf Auszeichnungen in den Kategorien Bester Film, Kamera und Regie. Das deutsche Künstlerdrama "Werk ohne Autor" von Florian Henckel von Donnersmarck erhielt eine Nomninierung als bester nicht-englischsprachiger Film

 

Untersuchung im Fall Khashoggi

Die Türkei bereitet eine internationale Untersuchung vor, die die Ermordung des saudischen Regimekritikers Jamal Khashoggi klären soll. Ankara liegen offenbar Hinweise vor, dass "einige westliche Staaten versuchten, den Fall zu vertuschen". Khashoggi war am 2. Oktober in Istanbul ermordet worden. 

 

Millionenstrafe für Ronaldo 

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo ist in seiner frühreren Wahlheimat Spanien in einem Verfahren wegen Steuerhinterziehung ohne Gefägnisstrafe davongekommen. Ein Gericht in Madrid verhängte gegen den ehemaligen Profi von Real Madrid formal eine knapp zweijährige Haftstrafe und wandelte das Urteil gleichzeitig in eine Geldstrafe von rund 360.000 Euro um.

 

Sohn unter Verdacht

Flávio Bolsonaro, ein Sohn von Brasiliens neuem Präsidenten, ist ebenfalls Politiker. Dass die Staatliche Behörde zur Bekämpfung von Finanzkriminalität (COAF) nun eine Reihe dubioser Geldzahlungen auf sein Konto untersucht, ist für Jair Bolsonaro höchst unangenehm. Der Kampf gegen Korruption war eines seiner zentralen Wahlversprechen.

 

Große Konzerne werden in der EU steuerlich verschont

Viele internationale Unternehmen zahlen offenbar fast nirgendwo in der EU den gesetzlich vorgeschriebenen Steuersatz. Dies geht aus einer Studie der Grünen im EU-Parlament hervor, die heute vorgelegt wird. 

 

Verheerender Tanker-Brand

Bei einem Brand zweier Schiffe vor der von Russland annektierten Halbinsel Krim sind mindestens 10 Menschen ums Leben gekommen. Die Suche nach Vermissten dauert an. Anscheinend hatte es eine Explosion gegeben.

 

Mays Brexit-Vorstoß prallt in Europa ab

Große Enttäuschung in der EU: Der mit Spannung erwartete "Plan B" der britischen Premierministerin war lediglich Plan A in neuem Gewand. Entsprechend kühl fallen die Reaktionen aus.

 

Meuterei in Venezuela niedergeschlagen

In Venezuela ist eine Gruppe von Soldaten nach einem Aufruf zum Widerstand gegen den umstrittenen sozialistischen Staatschef Maduro festgenommen worden. Noch hält die Armee zum Präsidenten – aus handfesten Gründen.

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