Auslands-Ticker: Ein letzter Kraftakt für einen sanften Brexit | Aktuell Welt | DW | 08.03.2019
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News aus aller Welt

Auslands-Ticker: Ein letzter Kraftakt für einen sanften Brexit

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Etwas Bewegung in den Brexit-Verhandlungen, völliger Stillstand in Venezuela, gekürzte Rationen in Nordkorea und ein ungelöstes Problem auf dem Balkan.

Ist das der "Schubs", der die Brexit-Verhandlungen im Sinne von Theresa May zu einem guten Ende bringt? Im Streit um den sogenannten Backstop hat EU-Chefunterhändler Michel Barnier einen Vorschlag zur Zollunion gemacht. Klingt gut, aber auch bekannt, und war von der britischen Premierministerin schon mal in Bausch und Bogen abgelehnt worden. 

 

Nichts geht mehr in Venezuela 

Nicht nur in der Hauptstadt Caracas gingen am frühen Donnerstagabend die Lichter aus. Und der Stromausfall, der weite Teile Venezuelas lahmlegt, dauert an. Die politischen Lager nutzten die Situation für ihre Agenda. Staatschef Maduro rief einen arbeits- und schulfreien Tag aus. Aber leider funktionieren auch Fernseher und Radios nicht. Das Chaos ist umfassend.

 

300 Gramm Lebensmittel pro Tag

Die optimale tägliche Ration an Getreide, Mais und Kartoffeln liegt bei 576 Gramm pro Kopf - in Nordkorea. Doch dort sind die Ernten schlecht und der Hunger ist groß. Damit die Vorräte bis zur nächsten Ernte reichen, sagt ein Experte der Welthungerhilfe im DW-Interview, müssen die Nordkoreaner mit deutlich geringeren Rationen auskommen. 

 

Bosnien warnt EU vor neuer Flüchtlingswelle

Mit den Temperaturen werden die Flüchtlingszahlen steigen, warnt der bosnische Sicherheitsminister. Im Frühjahr würden wieder tausende Menschen durch sein Land ziehen, in der Hoffnung auf Asyl in der EU. Bosnien ist mit der Situation überfordert und fühlt sich von der EU im Stich gelassen.  

 


SpaceX-Raumkapsel ist zurück auf der Erde

Die Generalprobe der künftigen NASA-Spedition ist vollauf geglückt: Start, Anflug, Ankoppeln an der ISS, Abkoppeln von der ISS, Rückflug - und nun die Landung an Fallschirmen im Atlantik. Das sah aus wie bei den Apollos vor 50 Jahren. Und die NASA? Spricht von einem "Meilenstein" für die moderne Raumfahrt. 

 

Aus für finnische Regierung

Nur fünf Wochen vor der nächsten Parlamentswahl ist die Regierung in Finnland zurückgetreten. Grund sei die gescheiterte Gesundheitsreform, die einer der wichtigsten Punkte auf der Agenda von Ministerpräsident Juha Sipilä war. Die Regierungskoalition konnte sich nicht auf eine gemeinsame Linie einigen. Die Minister bleiben bis zur Wahl weiterhin geschäftsführend im Amt.


Gefängnis für Manafort

Der frühere Wahlkampfleiter von US-Präsident Donald Trump, Paul Manafort, muss für fast vier Jahre ins Gefängnis. Manafort war bereits im August wegen Banken- und Steuerbetrugs von einer Jury schuldig gesprochen worden. Ihm war vorgeworfen worden, Millionen Dollar vor der US-Regierung verborgen zu haben, die er als Berater der früheren pro-russischen Regierung der Ukraine verdient haben soll.

 

Trumps Ex-Anwalt pocht auf Zahlungen

Michael Cohen, der langjährige Rechtsbeistand von US-Präsident Donald Trump, hat den Trump-Konzern auf Zahlung ausstehender Anwaltshonorare verklagt. Es geht um 1,9 Millionen Dollar. Cohen kooperiert mit Sonderermittlern, die möglichen Vergehen Trumps auf der Spur sind. Seitdem soll es von der Trump-Firmengruppe kein Geld mehr für Cohen gegeben haben. 

 

UN-Hilfe erreicht Nordsyrien

50.000 Menschen können einen Monat lang mit den Hilfsgütern überleben - so die Vereinten Nationen. Die UN lieferten die Pakete gemeinsam mit der Organisation Syrisch-Arabischer Roter Halbmond in die nordsyrische Stadt Manbidsch..

 

Schuldsprüche nach Anschlag auf Jüdisches Museum in Brüssel

Der Anschlag auf das Jüdische Museum in Brüssel gilt als erste Tat mit IS-Bezug in Europa. Fünf Jahre danach hat ein Gericht in Brüssel zwei Männer schuldig gesprochen. Das Strafmaß steht noch aus.

 

Kandidatin für EU-Staatsanwaltschaft verhört

Das EU-Parlament sähe Laura Kövesi gern als Leiterin der neu zu schaffenden Europäischen Staatsanwaltschaft. Doch in ihrer Heimat hat sie mächtige Gegner. Die Justiz erhöht den Druck auf Kövesi weiter.

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