Auslands-Ticker: Die resignierten Menschenretter | Aktuell Welt | DW | 07.12.2018
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News aus aller Welt

Auslands-Ticker: Die resignierten Menschenretter

Internationale Nachrichten - gesammelt im DW-Ticker: Weshalb die "Aquarius" keine Flüchtlinge mehr retten darf, wie Nikki Haley ihren Abschied von den UN verpatzt und warum Belgien eine Regierungskrise hat.

Frankreich Marseille Flüchtlingsrettungsschiff Aquarius (picture-alliance/dpa/maxppp/V. Vrel)

Das Flüchtlingsrettungsschiff "Aquarius" liegt in Marseille fest

Ein Rettungsschiff darf nicht mehr retten: Die Hilfsorganisation SOS Méditerranée beugt sich widerwillig dem politischen Druck. Zuletzt musste das Schiff wochenlang in Marseille ausharren. Von einem "Armutszeugnis für Europa" sprechen die Retter. Und davon, dass sie schnellstmöglichst ein neues Schiff auftreiben wollen. 

 

Hamas-kritische Resolution gescheitert

Nikki Haley wollte ein letztes Ausrufezeichen hinter ihre Zeit als UN-Botschafterin setzen. Doch die Diplomatin im Dienste des US-Präsidenten ist mit einer Hamas-kritischen Resolution in der Vollversammlung der Vereinten Nationen deutlich gescheitert. Haley wird ihren Posten zum Jahresende räumen. Als Nachfolgerin wird die frühere Fernsehmoderatorin Heather Nauert gehandelt. 

 

Europas Juden beklagen mehr Antisemitismus

Die große Mehrheit der Juden in Europa sieht den Antisemitismus auf dem Vormarsch, wie aus einer aktuellen Umfrage der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte hervorgeht. Demnach überlegen sich 38 Prozent der Befragten sogar, ob sie auswandern sollen.

 

Belgien steht hinter dem Migrationspakt

Die Anzeigetafel im Parlament verkündet ein klares Ergebnis: Mit breiter Mehrheit haben die belgischen Abgeordneten den UN-Migrationspakt angenommen. Doch die 36 Nein-Stimmen kommen auch von der flämisch-nationalistischen Partei N-VA. Und die ist Koalitionspartner von Premier Charles Michel. Zerbricht nun Belgiens Regierung?

 

WHO beklagt 1.350.000 Verkehrstote 

Weltweit sterben jedes Jahr 1,35 Millionen Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr. In nur drei Jahren sei die Zahl der Verkehrstoten um rund 100.000 gestiegen, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Unfälle im Straßenverkehr seien inzwischen die häufigste Todesursache für Kinder und junge Menschen im Alter zwischen fünf und 29 Jahren.

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