Auslands-Ticker: Brexit als Dauerbrenner beim EU-Gipfel | Aktuell Welt | DW | 21.03.2019
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News aus aller Welt

Auslands-Ticker: Brexit als Dauerbrenner beim EU-Gipfel

Internationale Nachrichten, gesammelt im DW-Ticker: Der EU-Gipfel berät wieder einmal über den Brexit, US-Präsident Trump macht Israels Präsident eine Freude und in Kabul fordert eine Explosion mehrere Todesopfer.

Und wieder ging es bei einem regulären EU-Gipfel in Brüssel um den Brexit. Es dürfte nicht das letzte Mal sein: Knapp eine Woche vor dem geplanten Austrittstermin rangen die Staats- und Regierungschefs um die Frage, wie, wann und ob Großbritanniens die Europäische Union verlässt.

 

Trump will Israels Ansprüche auf die Golanhöhen anerkennen

Seit 1967 hält Israel die Golanhöhen völkerrechtswidrig besetzt. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bemüht sich seit langem
um eine internationale Anerkennung der israelischen Besitzansprüche auf das Gebiet. US-Präsident Donald Trump will dem nun nachkommen. Der Dank aus Israel folgt prompt.

 

Venezolanischer Geheimdienst verhaftet engen Mitarbeiter Guaidós

Im eskalierenden Machtkampf in Venezuela nehmen die regierungstreuen Sicherheitskräfte nun enge Mitarbeiter des selbst
ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó ins Visier. Der Geheimdienst durchsuchte Wohnungen und nahm Guaidós Büroleiter fest.

 

Korruptionsvorwürfe: Brasiliens Ex-Präsident Temer verhaftet

In Brasilien wird im Zusammenhang mit dem riesigen Korruptionsskandal um den halbstaatlichen Ölkonzern Petrobras gegen Dutzende Politiker, Funktionäre und Unternehmer ermittelt. Nun ist im Zuge der Untersuchungen mit Michel Temer ein weiterer Ex-Präsident festgenommen worden.

 

Neue Sicherheitspanne bei Facebook

Facebook muss die nächste Datenpanne einräumen: Hunderte Millionen Passwörter wurden in internen Systemen im Klartext gespeichert. Ein IT-Sicherheitsexperte hatte noch vor dem Internetkonzern von dem Fall berichtet.

 

Prozesse gegen Deutsche in der Türkei gehen weiter

Bis heute könne er wegen Terrorismusanklage in der Türkei seine Arbeit als Berater von Menschenrechtsorganisationen nur sehr begrenzt ausüben, sagt der Menschenrechtsaktivist Peter Steudtner. Sein Prozess in Istanbul wurde nun ebenso vertagt wie das Verfahren gegen weitere Menschenrechtler und einen Mitarbeiter der Friedrich-Naumann-Stiftung.

 

Fast zwei Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe

Noch immer ist das volle Ausmaß der Sturm- und Flutkatastrophe im Südosten Afrikas nicht absehbar. Tausende sind noch immer durch die Wassermassen eingeschlossen und warten auf Rettung.Hilfe benötigen wohl aber fast zwei Millionen Menschen.

 

Viele Tote bei Fährunglück im Irak

Sie wollten das kurdischen Neujahrsfest Newroz auf einer Insel im Fluss Tigris feieren: Für nahezu hundert Menschen endete die Fahrt mit einer Fähre nahe der nordirakischen Stadt Mossul im Tod. Unter den Opfern sind viele Frauen und Kinder.

 

Blutige Anschläge in Kabul 

Bei Explosionen in einem  schiitischen geprägten Viertel der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens sechs Menschen getötet worden. 23 seien verletzt worden, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Die Explosionen ereigneten sich während der Feierlichkeiten zum persischen Neujahrsfest Nauros. Laut Polizei explodierten drei ferngesteuerte Sprengsätze in der Nähe der Universität von Kabul und des Blauen Schreins.

 

Nicaraguas Regierung will politische Gefangene freilassen

Die nicaraguanische Regierung will in den nächsten 90 Tagen alle Gefangenen freilassen, die im Zusammenhang mit oppositionellen Demonstrationen seit April 2018 inhaftiert wurden. Das teilten der Vertreter der Organisation Amerikanischer Staaten, Luis Ángel Rosadilla, und der apostolische Nuntius von Nicaragua, Waldemar Stanislaw Sommertag, mit. Die beiden hatten an Gesprächen zwischen dem oppositionellen Bündnis Alianza Cívica und der Regierung teilgenommen.

 

Neuseeland verbietet Sturmgewehre

Premierministerin Jacinda Ardern kündigte ein sofortiges Verbot von Sturmgewehren, militärähnlichen halbautomatischen Waffen und Hochleistungsmagazinen an. Damit reagiert die neuseeländische Regierung auf die Anschläge eines mutmaßlichen Rechtsextremisten auf zwei Moscheen am vergangenen Freitag, bei denen derartige Waffen verwendet wurden. Es soll nur wenige Ausnahmen von dem Waffenverbot geben.

 

Niederlage für Regierungskoalition in den Niederlanden

Die Regionalwahlen in den Niederlanden an diesem Mittwoch wurden überschattet vom Attentat in einer Utrechter Straßenbahn, bei dem am Montag drei Menschen getötet wurden. Ersten Prognosen zufolge können die Rechtspopulisten jubeln, die Regierungskoalition verliert ihre Mehrheit.

 

Keine Leitzinserhöhung in den USA

Die US-Notenbank Fed hat angekündigt, dass der Leitzins in diesem Jahr nicht erhöht werden soll. Als Grund wurden die unsicheren Konjunkturaussichten angesichts des Handelskriegs mit China und des bevorstehenden Brexits genannt.

 

Fahrer setzt Bus mit 51 Kindern in Brand

Die Geiselnahme in einem Schulbus nahe der italienischen Metropole Mailand endete glimpflich, weil die Polizei schnell und umsichtig eingriff. Die Schülerinnen und Schüler entgingen nur knapp einer Katastrophe, der Fahrer wollte sie alle verbrennen. Ihm droht eine Anklage wegen Terrorismus.

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