Auslands-Ticker: Ausschreitungen in Athen | Aktuell Welt | DW | 20.01.2019
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News aus aller Welt

Auslands-Ticker: Ausschreitungen in Athen

Internationale Nachrichten im DW-Ticker: Die WHO warnt vor Impfmüdigkeit, 10 Downing Street sorgt sich wegen eines mutmaßlichen Brexit-Komplotts und in Athen gab es Krawall bei einer Mazedonien-Demo.

Mit Schlagstöcken und Pfefferspray ist die Polizei in Athen gegen eine Gruppe von Rechtsextremisten vorgegangen. Diese wollten auf den Hof des Parlaments vordringen. Sie schleuderten Steine und andere Gegenstände auf die Beamten. In der griechischen Hauptstadt hatten Zehntausende dagegen protestiert, dass sich das Nachbarland Mazedonien in Nord-Mazedonien umbenennen wird.

 

UN-Misson in Mali überfallen

Mindestens acht Blauhelm-Soldaten sind bei einem Angriff auf einen UN-Stützpunkt im Nordosten Malis getötet worden. Wie die UN-Mission Minusma mitteilte, wurde der Stützpunkt in Aguelhok von zahlreichen bewaffneten Angreifern attackiert. Das westafrikanische Mali ist Aufmarschgebiet für islamistische Gruppierungen, die 2012 vorübergehend die Kontrolle über den Norden des Landes übernahmen.

 

Gefährliche Impfgegner

Mangelnde Impfbereitschaft zählt laut der Weltgesundheitsorganisation zu den zehn größten Bedrohungen der Weltgesundheit. Die Folgen lassen sich schon heute beobachten. 

 

Mays Büro warnt vor Brexit-Komplott

Im britischen Unterhaus soll es Gruppen von Abgeordneten geben, die durch protokollarische Änderungen die Pläne von Premierministerin Theresa May für einen EU-Austritt stoppen wollen. Mays Sprecherin sagte, jeder "Versuch, der Regierung die Macht zu entziehen" sei "extrem beunruhigend". An diesem Montag will May ihren Plan B vorstellen, nachdem das mit der EU ausgehandelte Brexit-Abkommen in der vorigen Woche im Parlament gescheitert war.

 

Trump macht neues Angebot

Im Ringen um ein Ende der Haushaltssperre hat US-Präsident Donald Trump Zugeständnisse bei der Einwanderung in Aussicht gestellt. Im Gegenzug fordert er weiterhin Unterstützung für seine Mauer-Pläne an der Grenze zu Mexiko. Bei den Demokraten stieß der Vorschlag auf Ablehnung.

 

Gericht im Kongo erklärt Tshisekedi zum neuen Präsidenten

Die Klage des bei der Präsidentenwahl im Kongo zweitplatzierten Oppositionspolitikers Martin Fayulu gegen das vorläufige Ergebnis hatte kaum Aussicht auf Erfolg. Nun ist sie vor dem Verfassungsgericht gescheitert: Die Beschwerde sei "unbegründet", so die Richter. Fayulu hatte Tshisekedi Wahlbetrug vorgeworfen - und rief nun zum friedlichen Widerstand auf.

 

Mutmaßliche Autobombe in Nordirland explodiert

Eine Explosion vor einem Gerichtsgebäude im nordirischen Londonderry hat düsetere Erinnerungen an den blutigen Nordirlandkonflikt geweckt. Es gebe einen "Verdacht auf eine Autobombe", erklärte die Polizei auf Twitter. Ob der Vorfall einen politischen Hintergrund hat, ist noch unklar.

 

Tausende demonstrieren gegen Trump

Zum dritten Mal sind in zahlreichen US-Städten mehrere Tausend Menschen beim "Women's March" gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump auf die Straße gegangen. In mehreren Ländern fanden ähnliche Demonstrationen statt. In den USA wurde die Veranstaltung von Problemen innerhalb der Protestbewegung überschattet.

 

US-Streitkräfte töten zahlreiche Extremisten in Somalia

Die US-Armee hat nach eigenen Angaben bei einem Luftangriff in Somalia 52 Kämpfer der islamistischen Al-Shabaab-Miliz getötet. Zuvor hatte die Terrorgruppe einen Stützpunkt der somalischen Streitkräfte angegriffen. Dabei wurden laut einem Militärvertreter mindestens acht Soldaten getötet.

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