ATP Finals: Alexander Zverev unterliegt Stefanos Tsitsipas | Sport | DW | 13.11.2019
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Tennis

ATP Finals: Alexander Zverev unterliegt Stefanos Tsitsipas

Erst der Triumph, jetzt der Dämpfer: Zwei Tage nach seinem Sieg gegen Rafael Nadal verliert Alexander Zverev bei den ATP Finals das Duell mit Youngster Stefanos Tsitsipas. Derweil dreht Nadal ein irres Match.

Kein vorzeitiger Halbfinal-Einzug für Alexander Zverev: Der Titelverteidiger hat bei den ATP Finals seine erste Chance auf die Runde der letzten vier vergeben. Der Hamburger verlor am Mittwoch in London gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas klar und deutlich mit 3:6, 2:6. Sein Spiel wirkte weit entfernt von der Leistung, die er nur zwei Tage zuvor bei seinem überzeugenden Sieg gegen den Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal bot.

Der 22 Jahre junge Zverev musste sich bereits nach 1 Stunde und 13 Minuten geschlagen geben. Stefanos Tsitsipas konnte es gar nicht glauben, wie einfach und schnell er Zverev niederrang: "Ich bin sehr überrascht von meiner Leistung heute. Ich habe heute so ziemlich alles richtig gemacht", sagt der Grieche, der damit im Halbfinale der ATP-Finals steht. In der Tat war das Spiel von Tsitsipas variabler und forscher, immer wieder setzte er Zverev erfolgreich unter Druck. Letztere zeigte bekannte Schwächen, blieb viel zu weit hinten und war somit leicht auszurechnen.

Nadal gibt einfach nicht auf

Tsitsipas steht damit als zweiter Halbfinal-Teilnehmer nach dem Österreicher Dominic Thiem beim Jahresabschluss der besten acht Spieler der Saison fest. In der Gruppe "Andre Agassi" hat am Freitag das Trio aus Zverev, Nadal und dem Russen Daniil Medwedew noch die Chance auf das Weiterkommen. Zverev hat sein Turnier-Schicksal in der eigenen Hand und kann mit einem Sieg gegen den russischen Shootingstar alle Zweifel beseitigen.

Dass Nadal noch die Chance auf das Halbfinale hat, verdankt er seinem unbändigem Willen, zurückzukommen. Nadal zeigte ein irres Comeback gegen Medwedew: Nach einem 1:5 im dritten Satz und der Abwehr eines Matchballs gewann der 33-Jährige 6:7 (3:7), 6:3, 7:6 (7:4). "Dieser Sieg ist eine Kombination aus vielen Dingen: Glück, einigen Fehlern von Daniil, einigen guten Momenten von mir am Ende", sagte Nadal nach 2:44 intensiven Tennis-Stunden und zeigte Mitgefühl: "Es tut mir leid für Daniil. Ein Match so zu verlieren, ist hart und schmerzhaft."

In der Gruppe "Björn Borg" kommt es am Donnerstagabend (MEZ) zum ultimativen Vorrunden-Showdown zwischen Roger Federer und Novak Djokovic nach dem simplen Motto "The winner takes it all": Der Gewinner folgt Thiem in das Halbfinale, der Verlierer scheidet aus.

jw/bru (mit sid/dpa)

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