Armstrong gibt Bronzemedaille zurück | Sport-News | DW | 13.09.2013
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Sport-News

Armstrong gibt Bronzemedaille zurück

Dopingsünder Lance Armstrong hat die ihm aberkannte olympische Bronzemedaille der Spiele in Sydney 2000 abgegeben. Das IOC hatte den gefallenen Radstar aus den USA schon vor Monaten dazu aufgefordert.

Siegerehrung nach dem Zeitfahren in Sydney 2000: Ullrich, Jekimow, Armstrong (v.l.). Foto: dapd

Siegerehrung nach dem Zeitfahren in Sydney 2000: Ullrich, Jekimow, Armstrong (v.l.)

"Die Bronzemedaille von 2000 ist zurück im Besitz der US-Olympier und wird so schnell wie möglich in der Schweiz landen", twitterte Lance Armstrong. Ein Sprecher des Nationalen Olympischen Komitees der USA (USOC) bestätigte, dass die Medaille eingegangen sei. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Armstrong bereits nach dessen öffentlicher Dopingbeichte im Januar aufgefordert, das olympische Edelmetall abzugeben.

Der siebenmalige Tour-de-France-Gewinner hatte in einem Interview der bekannten US-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey eingeräumt, dass er jahrelang verbotene Substanzen eingenommen habe und bei allen Tour-Erfolgen gedopt gewesen sei. Das hatte ihm zuvor bereits die US-Anti-Doping-Agentur (USADA) detailliert nachgewiesen. Armstrong wurde lebenslang gesperrt und aus allen Siegerlisten nach dem 1. August 1998 gestrichen.

Ullrich hat seine Olympiamedaillen noch

Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney hatte der US-Amerikaner im Zeitfahren hinter dem Russen Wjatcheslaw Jekimow und dem damaligen deutschen Radstar Jan Ullrich den dritten Platz belegt. Ullrich hatte damals zudem Gold im Straßenrennen gewonnen. Bisher wurde dem ebenfalls des Dopings überführten Deutschen aber nur der dritte Platz bei der Tour de France 2005 aberkannt.

sn/asz (dpa, sid)

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