Amerikanerin, Japaner und Russe zur Raumstation ISS gestartet | Aktuell Welt | DW | 07.07.2016
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Aktuell Welt

Amerikanerin, Japaner und Russe zur Raumstation ISS gestartet

Das Andocken an die ISS soll sicherer werden - mit einer modernisierten Sojus-Kapsel. Drei Raumfahrer sind zur Internationalen Raumstation aufgebrochen, um die neue Kapsel ausgiebig zu testen.

Die US-Astronautin Kathleen Rubins, der Japaner Takuya Onishi und der Russe Anatoli Iwanischin starteten vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan, wie die Flugleitzentrale bei Moskau der Agentur Tass zufolge mitteilte.

Der Flug zum Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde sollte diesmal gut zwei Tage dauern, anstatt wie zuletzt üblich rund sechs Stunden. Bei 34 Erdumrundungen sollen die Raumfahrer zunächst die neue Kapsel vom Typ Sojus-MS testen.

Verzögerung um zwei Wochen

In dem Raumschiff seien unter anderem die Motoren anders angeordnet, wodurch das Andocken an die ISS sicherer werden solle, erklärte der Kosmonaut Iwanischin vor dem Start. Wegen zusätzlicher Software-Tests an der modernisierten Kapsel hatte sich der Start um zwei Wochen verzögert.

Rubins, Onishi und Iwanischin sollen am Samstagmorgen auf der ISS eintreffen. Dort verstärken sie die bisherige Besatzung, der ein US-Astronaut und zwei russische Kosmonauten angehören.

cr/sti (dpa, afp)

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