Alibaba gegen Amazon | Podcast Wirtschaft | DW | 15.05.2019
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Podcast Wirtschaft

Alibaba gegen Amazon

SAP-Gründer läutet Abschied ein +++ Australien vor der Klimawahl +++ Volkswagen und die Militärdiktatur in Brasilien

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In Mannheim treffen sich heute die Aktionäre von SAP, einem Spezialisten für Unternehmenssoftware. SAP gilt als wertvollster IT-Konzern Europas, fast 100.000 Mitarbeiter erwirtschaften einen Jahresumsatz von zuletzt 25 Milliarden Euro. Derzeit aber rumort es gewaltig bei SAP: Einige hochrangige Manager haben das Unternehmen in diesem Jahr verlassen, und ein großangelegter Stellenabbau beunruhigt die erfolgsverwöhnte Belegschaft.

Alibaba bläst zum Angriff

Der Online-Händer Alibaba beherrscht den chinesischen Markt. Heute gab das Unternehmen bekannt, dass es seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal verdreifachen konnte. Inzwischen ist Alibaba auch im Cloud-Geschäft eine große Nummer. Nun will das Unternehmen außerhalb Chinas wachsen - und kommt dabei dem US-Konkurrenten Amazon ins Gehege. Gibt es hier bald eine Fortsetzung des US-chinesischen Handelskonflikts auf Firmenebene?

Klimawahl in Australien

In Australien wird am Samstag ein neues Parlament gewählt und viele sprechen von einer Klima-Wahl. Denn Umfragen zufolge sind Klima- und Umweltpolitik für viele Australier wahlentscheidende Themen. Hinzu kommt, dass der Großteil des Stroms im Land aus Kohle produziert wird. Mit dem Ergebnis, dass die CO2-Emissionen per Kopf in Australien sogar höher sind als in den USA.

Brasilianer wollen Entschädigung von VW

Für den Autobauer Volkswagen ist Brasilien eines der wichtigsten Länder. Seit 1953 ist der Konzern hier aktiv, und auch während der Militärdiktatur, die von Mitte der 1960er bis Mitte der 1980er Jahre dauerte, machte der Konzern hier gute Geschäfte. Doch die Erfolgsgeschichte hatte auch eine dunkle Seite. Ehemalige Mitarbeiter werfen dem Konzern vor, mit der Militärjunta kooperiert zu haben; Mitarbeiter wurden vom Werksgelände aus verhaftet und später gefoltert. Die Opfer von damals warten bis heute auf eine Entschädigung oder zumindest eine Entschuldigung. Einige von ihnen haben nun in Sao Paulo demonstriert.

 

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Redakteur am Mikrofon: Andreas Becker
Technik: Gerd Georgii

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